Pharma & Life Science: Dokumentenmanagement unter dem Mikroskop
Ein Insider-Blick auf die regulatorische Gratwanderung zwischen GxP-Vorgaben und maximaler Prozessautomatisierung.
1. Validierte Systeme als Grundvoraussetzung
In der pharmazeutischen Produktion ist jedes Dokument Teil der Patientensicherheit. Ein GoBD konformes DMS reicht hier oft nicht aus; das System muss nach GAMP 5 validiert sein. Wer sich fragt, welche software automatisiert eingangsrechnungen und gleichzeitig die strengen Audit-Trail-Anforderungen der FDA erfüllt, benötigt eine ECM-Lösung, die speziell für regulierte Industrien konfiguriert wurde.
Unsere Enterprise Content Management Beratung unterstützt Pharmaunternehmen dabei, den Spagat zwischen Effizienz und Compliance zu meistern. Ein Rechnungseingangsworkflow digital muss hier nicht nur kaufmännische Daten prüfen, sondern auch sicherstellen, dass Lieferanten-Zertifikate (ISO, GMP) aktuell im DMS hinterlegt sind, bevor die Zahlung freigegeben wird.
2. Insider-Wissen: Automatisierte Belegverarbeitung bei Rohstoff-Rechnungen
Bei der Beschaffung von Wirkstoffen müssen Rechnungen oft gegen Chargenprotokolle und Analysenzertifikate (CoA) abgeglichen werden. Die Automatisierte Rechnungsverarbeitung KI erkennt diese komplexen Zusammenhänge. Durch Automatisierte Belegverarbeitung werden Chargennummern auf dem Beleg extrahiert und sofort mit den Daten im LIMS (Labor-Informations-Management-System) validiert. Dies ist ein entscheidender Vorteil, um Rückruf-Szenarien administrativ im Griff zu behalten.