DMS-Lösungen von AWP Consult: alle enaio-Lösungen im Überblick
DMS-Lösungen von AWP Consult bündeln revisionssicheres Archiv, Workflows und digitale Akten für Buchhaltung, Personal, Einkauf, Qualität, Gebäude, Vertrieb und Fuhrpark auf einer gemeinsamen enaio-Plattform, statt jeder Abteilung eine eigene Insellösung zu geben.
Diese Übersicht ordnet alle Lösungen nach Fachbereich, erklärt die gemeinsamen Bausteine und zeigt, in welcher Reihenfolge sich ein DMS für Unternehmen sinnvoll ausbauen lässt. Als zertifizierter enaio-Partner setzt AWP Consult jede Lösung seit 2006 im DACH-Raum um, von der Beratung bis zum Support.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine DMS-Lösung ist eine auf einen Fachprozess zugeschnittene Anwendung eines Dokumentenmanagementsystems: Sie legt Dokumente in digitalen Akten ab, steuert Bearbeitung und Freigabe über Workflows und archiviert alles revisionssicher.
- Bei AWP Consult laufen alle Lösungen auf dieser Seite, vom Rechnungseingangsworkflow über die digitale Personalakte bis zum Fuhrpark, auf derselben enaio-Plattform und teilen sich Archiv, Rechtekonzept, Suche und Schnittstellen.
- Steuerrelevante Unterlagen sind nach § 147 Abgabenordnung (AO) zehn, acht oder sechs Jahre aufzubewahren, Buchungsbelege grundsätzlich acht Jahre. Eine ECM-Plattform überwacht diese Fristen für alle Abteilungen nach denselben Regeln.
- Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Nach den am 14. Juli 2025 geänderten GoBD genügt es, die strukturierte XML-Datei aufzubewahren, solange ein mitgeliefertes PDF keine zusätzlichen steuerlich relevanten Angaben enthält.
- Der wirtschaftlichste Einstieg ist meist ein Prozess mit hohem Belegvolumen wie der Rechnungseingang. Weitere Fachbereiche nutzen danach dieselbe Plattform.
- AWP Consult hat seit 2006 über 250 Projekte abgeschlossen und betreut über 150 Referenzkunden im DACH-Raum. Die Einführung amortisiert sich durchschnittlich nach 12 bis 18 Monaten, ermittelt bei über 40 Unternehmen.
Welche DMS-Lösungen bietet AWP Consult für welche Abteilung?
AWP Consult bietet DMS-Lösungen für Rechnungseingang und Rechnungsprüfung, Buchhaltung, Vertragsverwaltung, Personalakte, Gehalts- und Lernportal, Projektakte, Workflow-Management, Qualitätsmanagement, Facility Management, Vertrieb, Fuhrpark, revisionssichere Archivierung und künstliche Intelligenz, jeweils als Anwendung auf derselben enaio-Plattform mit gemeinsamem Archiv und Rechtekonzept.
Rechnungseingangsworkflow
Eingangsrechnungen laufen vom Posteingang über Erfassung, sachliche und rechnerische Prüfung und Freigabe bis zur Buchung in SAP, DATEV oder Dynamics 365. Auch XRechnung und ZUGFeRD.
RechnungseingangsworkflowRechnungsprüfung mit KI
enaio classify liest Kreditor, Beträge und Steuersätze aus und prüft gegen Stammdaten, Bestellung und Wareneingang. Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG werden kontrolliert, enaio kairos lernt aus jeder Korrektur.
Automatisierte RechnungsverarbeitungBuchhaltung
Die digitale Rechnungsabteilung behält Zahlungs-, Skonto-, Mahn- und Sperrfristen im Blick. Belege in PDF, XML, EDIFACT oder ZUGFeRD werden automatisch für das ERP- oder FiBu-System bereitgestellt.
Software für die BuchhaltungVertragsverwaltung
Jeder Vertrag liegt in einer digitalen Vertragsakte mit Laufzeit, Kündigungsfrist und Verantwortlichen. Fristenhinweise kommen rechtzeitig, Freigaben laufen über Workflows.
VertragsverwaltungDigitale Personalakte
Register, Dokumentarten, rollenbasierte Rechte und Löschfristen für alle Unterlagen von der Bewerbung bis nach dem Austritt. Gesundheitsdaten liegen getrennt.
Digitale PersonalakteDigitale Projektakte
Angebot, Vertrag, Pläne, Protokolle, Fotos und Korrespondenz eines Projekts in einer Akte. Externe Partner tauschen Unterlagen über das AWP Link- und Uploadportal aus, ohne eigene enaio-Lizenz.
Digitale ProjektakteDigitales Gehaltsportal
Beschäftigte rufen Entgeltabrechnungen und Lohnsteuerbescheinigungen in einem persönlichen Portalbereich ab und werden per E-Mail benachrichtigt, sobald ein neues Dokument bereitliegt.
Digitales GehaltsportalDigitales Lernportal
Schulungen und Unterweisungen ohne Präsenzpflicht: Lernende planen Inhalte im persönlichen Kalender, beantworten Multiple-Choice-Fragen zur Erfolgskontrolle und klären Fragen direkt mit den Referenten.
Digitales LernportalWorkflow-Management
Dokumente wandern automatisch zur nächsten Station, wahlweise als flexibler Ad-hoc-Workflow oder streng regelbasiert. Jeder Schritt wird protokolliert, etwa bei Anträgen oder Reklamationen.
Workflow-ManagementQualitätsmanagement
QM-Handbücher, Vorlagen und Prozessbeschreibungen liegen in elektronischen Akten. Workflows leiten Qualitätssicherungsprozesse weiter, Kenntnisnahmen werden protokolliert.
Software für QualitätsmanagementFacility Management
Die digitale Gebäudeakte bündelt Pläne, Technikdetails, Dienstleister und Abrechnungen. Wartungs- und Prüffristen, etwa für Aufzüge, werden überwacht. Schnittstellen bestehen unter anderem zu GEBman und San_Reno.
Facility ManagementVertrieb
Die digitale Kundenakte zeigt die gesamte Kundenhistorie mit Schriftverkehr, Angeboten und Verträgen und unterstützt ein strukturiertes Lead-Management.
Software im VertriebFuhrpark
Wartungs- und TÜV-Termine, Schadensmeldungen, Fahrzeugpapiere und Führerscheinkontrollen je Fahrzeug, vom Dienstwagen bis zur LKW-Flotte. Fahrer und Lieferanten erhalten bei Bedarf einen eingeschränkten Fremdzugriff.
FuhrparkmanagementRevisionssichere Archivierung
Die Basis jeder Lösung: Dokumente werden unveränderbar, vollständig und durchsuchbar abgelegt und bleiben über die gesamte Aufbewahrungsfrist verfügbar.
ArchivierungssoftwareKünstliche Intelligenz
enaio kairos klassifiziert Eingangsdokumente und erkennt Indexdaten mit Konfidenzwerten. Die AWP-Dokumentenanalyse füllt Indexfelder mit Sprachmodellen, die AWP-Suche findet Dokumente per Frage in Alltagssprache.
KI im UnternehmenUnsicher, wo Sie anfangen sollen? Wir ordnen Ihre Ausgangslage ein.
Wir sehen uns Ihre Abteilungen, Dokumentenmengen und Systeme an und empfehlen, mit welcher Lösung Sie auf der enaio-Plattform starten.
Warum eine ECM-Plattform statt einzelner DMS-Insellösungen?
Eine ECM-Plattform ist sinnvoller als einzelne DMS-Insellösungen, weil Archiv, Rechtekonzept, Aufbewahrungsregeln, Suche und Schnittstellen nur einmal aufgebaut und gepflegt werden und jede weitere Abteilung darauf aufsetzt, statt ein eigenes System mit eigener Ablage, eigenen Benutzern und eigener ERP-Anbindung einzuführen.
Ein Beispiel aus dem Facility Management: Der Rahmenvertrag mit einem Wartungsdienstleister liegt in der Vertragsverwaltung, die Rechnungen dazu laufen durch den Rechnungseingangsworkflow, und die Prüfprotokolle gehören in die Gebäudeakte. Auf einer Plattform sind diese drei Akten miteinander verknüpft.
Welche Abteilung zuerst kommt und wie die Plattform wachsen soll, klären wir in einer Enterprise Content Management Beratung.
Ein Archiv für alle Abteilungen, mit denselben Regeln für Unveränderbarkeit, Versionierung und Aufbewahrungsfristen.
Ein Rechtekonzept mit Rollen bis auf einzelne Dokumentarten. Personalakte und Vertrieb teilen sich die Plattform, nicht die Daten.
Eine Suche über Akten, E-Mails und Dokumente hinweg, im Client, im Browser über den enaio webclient sowie in Microsoft Office und Outlook.
Eine Workflow-Engine für Freigaben, Wiedervorlagen und Eskalationen in jedem Fachbereich.
Einmal angebunden liefern SAP, DATEV, Dynamics 365 und weitere Systeme ihre Stammdaten an alle Lösungen auf der Plattform.
Ein Ansprechpartner für Einführung, Schulung, Support und Updates, statt eines Dienstleisters je Abteilung.
Welche Akten, Fristen und Regeln steuern DMS-Lösungen je Fachbereich?
DMS-Lösungen steuern je Fachbereich eine eigene Akte mit eigenen Fristen: Belege mit steuerlichen Aufbewahrungsfristen in der Buchhaltung, Personalakten mit Einsichtsrechten und Löschfristen, Vertragsakten mit Kündigungsfristen sowie Gebäude- und Fahrzeugakten mit Prüf- und Wartungsterminen.
| Fachbereich | Typische Akte und Inhalte | Fristen und Regeln | Lösung |
|---|---|---|---|
| Buchhaltung | Eingangsrechnungen, Gutschriften, Zahlungsbelege | Skonto- und Zahlungsfristen, Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG, Aufbewahrung nach § 147 AO | Rechnungseingangsworkflow |
| Personal | Personalakte mit Registern, Abrechnungen, Schulungsnachweise | Einsicht nach § 83 BetrVG, Abrechnung in Textform nach § 108 GewO, Löschfristen je Dokumentart | digitale Personalakte, digitales Gehaltsportal |
| Einkauf und Verträge | Vertragsakte mit Nachträgen und Korrespondenz | Kündigungs- und Verlängerungsfristen, Freigabe vor der Unterschrift | Vertragsverwaltung |
| Qualität | QM-Handbuch, Verfahrensanweisungen, Vorlagen | Freigabe neuer Versionen, protokollierte Kenntnisnahme | Qualitätsmanagement |
| Gebäude | Gebäudeakte mit Plänen, Technik und Dienstleistern | Wartungs- und Prüffristen, etwa für Aufzugsanlagen | Facility Management |
| Fuhrpark | Fahrzeugakte mit Papieren, Schäden und Terminen | TÜV- und Wartungstermine, Führerscheinkontrolle, weil Halter nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG haften | Fuhrpark |
| Schulung | Kurse, Unterweisungen, Teilnahmenachweise | Unterweisung nach § 12 ArbSchG bei Einstellung, bei Veränderungen und regelmäßig wiederholt | digitales Lernportal |
| Vertrieb | Kundenakte mit Angeboten, Verträgen und Schriftverkehr | Aufbewahrung von Handels- und Geschäftsbriefen nach § 147 AO | Vertrieb |
Keine Rechtsberatung. Die Fristen je Dokumentart legen Sie mit Steuerberatung, Datenschutz und Fachbereichen fest, das System überwacht sie anschließend automatisch.
Welche Bausteine stecken in jeder DMS-Lösung von AWP Consult?
Jede DMS-Lösung von AWP Consult besteht aus sechs gemeinsamen Bausteinen: revisionssicheres Archiv, digitale Akten mit Metadaten, Workflow-Management, Rechte und Datenschutz, Erfassung mit KI sowie Schnittstellen und Portale. Was eine Personalakte von einer Gebäudeakte unterscheidet, ist die Konfiguration dieser Bausteine, nicht ein anderes System.
01Revisionssichere Archivierung nach GoBD
Revisionssicher heißt: Ein Dokument bleibt ab der Archivierung unverändert, vollständig, auffindbar und nachvollziehbar, und jede Änderung an Metadaten wird versioniert. Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) verlangen das für alle steuerrelevanten Unterlagen, gleich aus welcher Abteilung sie stammen.
Weil alle Lösungen dasselbe Archiv nutzen, gelten diese Regeln automatisch auch für Verträge, Personalunterlagen oder Gebäudepläne. Mehr dazu: GoBD-konformes DMS.
- Fristen nach § 147 AO zehn Jahre für Bücher, Jahresabschlüsse und Arbeitsanweisungen, acht Jahre für Buchungsbelege, sechs Jahre für Handels- und Geschäftsbriefe und sonstige steuerrelevante Unterlagen.
- Bildliche Wiedergabe nach § 147 Abs. 2 AO zulässig, wenn sie mit dem Original übereinstimmt und während der Frist jederzeit verfügbar, lesbar und maschinell auswertbar ist.
- E-Rechnungen im empfangenen strukturierten Format. Nach den GoBD in der Fassung vom 14. Juli 2025 genügt die XML-Datei, wenn das PDF keine zusätzlichen steuerlich relevanten Angaben enthält.
Klären Sie früh, welche Dokumentarten steuerrelevant sind. Die Frist hängt an der Dokumentart, nicht an der Abteilung, aus der das Dokument kommt.
02Digitale Akten, Aktenplan und Metadaten
Die digitale Akte bündelt alles zu einem Objekt, also zu einer beschäftigten Person, einem Vertrag, einem Gebäude, einem Fahrzeug oder einem Kunden. Ein Aktenplan legt fest, welche Akten es gibt, wie sie in Register gegliedert sind und welche Dokumentarten hineingehören.
An der Dokumentart hängen die Regeln: Metadatenfelder, Rechteklasse, Aufbewahrungsfrist und zuständiger Workflow. Gesucht wird dann nach Kreditor, Vertragsende oder Kennzeichen statt nach Ordnerpfaden.
Warum Metadaten wichtiger sind als Ordner, erklärt der Beitrag Metadaten im DMS.
- PersonalaktePersonalnummer, Organisationseinheit, Eintritts- und Austrittsdatum
- VertragsakteVertragspartner, Laufzeit, Kündigungsfrist, Verantwortliche
- GebäudeakteLiegenschaft, Anlage, Dienstleister, Prüffristen
- FahrzeugakteKennzeichen, Fahrzeugpapiere, Wartungs- und TÜV-Termine
Übernehmen Sie nicht die Ordnerstruktur vom Netzlaufwerk. Wenige klar definierte Dokumentarten mit Pflichtfeldern bringen mehr als tiefe Ordnerbäume.
03Workflow-Management: ad hoc oder regelbasiert
In enaio gibt es zwei Arten von Workflows: Der Ad-hoc-Workflow wird spontan gestartet, etwa wenn eine Kollegin ein Schreiben zur Stellungnahme weitergibt. Der regelbasierte Workflow folgt einem festen Prozessmodell mit Bedingungen, Betragsgrenzen, Vertretungen und Eskalationen.
Welche Variante passt, hängt vom Risiko ab. Rechnungsfreigaben, Vertragsfreigaben und Stammdatenänderungen gehören in feste Regeln, weil ein internes Kontrollsystem nachvollziehbare und protokollierte Kontrollen verlangt.
Beispiele und Einsatzfelder zeigt die Seite Workflow-Management.
- Freigaben nach Betrag, Kostenstelle oder Vertragsart
- Wiedervorlagen für Kündigungs-, Prüf- und Löschfristen
- Vertretungsregeln und Eskalation an die nächste Ebene
- Protokoll mit Person, Zeitpunkt und Entscheidung
Modellieren Sie zuerst den Sollprozess. Ein Workflow, der den heutigen Papierumlauf eins zu eins abbildet, wird nur schneller, nicht besser.
04Rechte, Datenschutz und Löschkonzept
Rollen lassen sich bis auf einzelne Dokumentarten herunterbrechen: Die Buchhaltung sieht Rechnungen, aber keine Personalakten.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlangt Speicherbegrenzung nach Art. 5 Abs. 1 lit. e, Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen nach Art. 25 sowie angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32. Im DMS heißt das: Löschfristen je Dokumentart, Protokollierung der Zugriffe, Verschlüsselung und ein archivierter Löschnachweis.
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten gehen der Löschung vor, das regelt Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO. Das Löschkonzept muss beides verbinden. Ausführlich: Dokumentenmanagement nach DSGVO und Löschkonzept im DMS.
Entwickeln Sie das Rechtekonzept mit Fachbereichen, Datenschutz und, wo vorhanden, Betriebsrat, bevor die erste Lösung live geht. Spätere Lösungen übernehmen es dann.
05Erfassung, Klassifizierung und KI
enaio capture übernimmt Scannen, Texterkennung und Indexierung, enaio classify liest Rechnungen und andere Belege aus. Das KI-Modul enaio kairos klassifiziert Eingangsdokumente mit vortrainierten Modellen, erkennt Dokumentklassen und Indexdaten selbstständig und lässt sich projektspezifisch mit eigenen Daten nachtrainieren.
Für erkannte Angaben liefert enaio kairos Konfidenzwerte. Unterhalb eines festgelegten Schwellwerts geht das Dokument gezielt in die manuelle Nachbearbeitung. Ergänzend bietet AWP Consult eine Dokumentenanalyse, die Indexfelder mithilfe gängiger Sprachmodelle wie Copilot oder OpenAI füllt, eine Suche in natürlicher Sprache und eine KI-gestützte Frachtrechnungserfassung mit Abgleich gegen das Transportmanagementsystem.
Sollen Papieroriginale nach dem Scannen vernichtet werden, beschreibt die Technische Richtlinie TR-RESISCAN (BSI TR-03138) ein geregeltes Verfahren, siehe ersetzendes Scannen. Siehe auch automatisierte Belegverarbeitung.
Legen Sie Schwellwerte je Feld fest, nicht je Dokument. Ein unsicheres Belegdatum ist harmloser als eine unsichere IBAN.
06Schnittstellen, Office und Portale
enaio wird an SAP ECC und S/4HANA über RFC und BAPI angebunden, außerdem an DATEV, Microsoft Dynamics 365, Business Central und NAV, proALPHA, Sage, Diamant Software, eGECKO und Unit4.
Für Beschäftigte und Externe ohne enaio-Zugang gibt es Portale: das digitale Gehaltsportal für Abrechnungen, das digitale Lernportal für Schulungen und das AWP Link- und Uploadportal für den Austausch mit Partnern.
Wie die Anbindung im Einzelnen funktioniert, beschreibt die Seite enaio Schnittstellen.
Bestimmen Sie für jedes Stammdatum ein führendes System. Doppelt gepflegte Kreditoren oder Personalnummern sind die häufigste Fehlerquelle in Integrationsprojekten.
Sie haben eine konkrete Frage zu Ihrem Fall?
Wir planen mit Ihnen Archiv, Aktenplan, Rechtekonzept und Schnittstellen so, dass jede weitere Abteilung darauf aufsetzen kann.
In welcher Reihenfolge führen Unternehmen DMS-Lösungen ein?
Unternehmen führen DMS-Lösungen am besten in der Reihenfolge ein, in der sie den größten Nutzen bei überschaubarem Risiko bringen: zuerst Archiv und Posteingang, dann ein Prozess mit hohem Volumen wie der Rechnungseingang, danach Verträge und Personalakte und schließlich weitere Fachbereiche, Portale und KI. Jede Stufe nutzt, was die vorige aufgebaut hat.
01Archiv und Posteingang
Revisionssicheres Archiv, Aktenplan, Rechtekonzept und digitaler Posteingang bilden das Fundament. Ab hier wird jedes neue Dokument digital erfasst.
02Rechnungseingang
Der Rechnungseingangsworkflow bringt durch hohes Volumen, Skonto und kurze Durchlaufzeiten schnell messbaren Nutzen und baut die ERP-Schnittstelle auf.
03Verträge
Die Vertragsverwaltung nutzt dieselben Lieferanten- und Kundenstammdaten und verknüpft Verträge mit den Rechnungen dazu.
04Personal
Die digitale Personalakte kommt mit eigenem, eng gefasstem Rechtebereich dazu, idealerweise zusammen mit Gehaltsportal und Lernportal.
05Weitere Fachbereiche
Qualitätsmanagement, Facility Management, Fuhrpark, Vertrieb und Projektakten folgen nach Bedarf, mit vorhandenen Bausteinen statt neuer Systeme.
06Portale und KI
KI-Klassifizierung, Suche in natürlicher Sprache und Portale für Externe erweitern die Plattform, sobald Datenbasis und Prozesse stabil sind.
Welche Stufe bei Ihnen zuerst kommt, hängt von Volumen, Fristen und Engpässen ab. In einer Lösungsberatung legen wir die Reihenfolge gemeinsam fest.
Lösungsberatung vereinbarenFür welche Branchen eignen sich die ECM-Lösungen von AWP Consult?
Die ECM-Lösungen von AWP Consult eignen sich für Unternehmen und Organisationen, die viele Dokumente in festen Abläufen bearbeiten, mit Schwerpunkten in Spedition und Logistik, Wohlfahrt und Sozialwirtschaft, Industrie und Fertigung, bei Energieversorgern, Stiftungen und Verbänden sowie bei Dienstleistern. Die Plattform bleibt gleich, Akten und Workflows richten sich nach den Abläufen der Branche.
Kundenstimmen und Projektbeispiele aus diesen Branchen finden Sie unter Referenzen.
Frachtrechnungen, Ablieferbelege und Frachtbriefe in hohem Volumen. DMS für die Logistik
Mehrere Einrichtungen, Kostenträger und Fördermittel mit sauber getrennten Rechten. Lösungen für die Sozialwirtschaft
Rechnungen mit Bestellbezug, Qualitätsdokumentation und Lieferantenunterlagen. DMS für die Fertigung
Verträge, Anlagendokumentation und große Rechnungsvolumen. Lösungen für Energieversorger
Förder-, Mitglieder- und Gremienunterlagen mit klaren Zugriffsrechten. Stiftungen und Verbände
Kunden- und Projektakten, Verträge und Personalakten bei vielen Mitarbeitenden. Lösungen für Dienstleister
Was Kunden über ihre enaio Lösungen mit AWP Consult sagen
Stimmen von Unternehmen aus Logistik, Industrie, Messtechnik und Stahlhandel, die enaio mit AWP Consult in ihren Fachbereichen einsetzen.
Mit AWP konnten wir unser enaio erfolgreich modernisieren, weiterentwickeln und kontinuierlich an unsere Geschäftsprozesse sowie neue Herausforderungen anpassen. Gemeinsam haben wir bereits viel erreicht und wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.
Seit vielen Jahren verbindet uns gemeinsam mit AWP Consult eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. enaio unterstützt unsere Prozesse zuverlässig und trägt maßgeblich zur Effizienz in unserem Arbeitsalltag bei.
Wir haben aufgrund von dokumentenintensiven Prozessen starken Bedarf an einer verlässlichen DMS-Lösung. Durch die Betreuung von AWP konnten wir einige Herausforderungen meistern, unter anderem maßgeschneiderte Schnittstellenanpassungen und unternehmensweite enaio-Updates. Die unkomplizierte Hands-On-Mentalität von AWP war dabei besonders förderlich.
Die Implementierung verlief zügig und ohne größere Probleme. enaio kann sich durch verschiedene Schnittstellen problemlos an bestehende Programme anpassen. Besonders hervorzuheben ist der exzellente Support. Heute können wir uns den Arbeitsalltag ohne enaio kaum noch vorstellen.
Welche Fehler passieren bei der Auswahl von DMS-Lösungen am häufigsten?
Die häufigsten Fehler bei der Auswahl von DMS-Lösungen sind Insellösungen je Abteilung, eine kopierte Ordnerstruktur, ein zu spät entwickeltes Rechtekonzept, Workflows ohne Prozessanalyse, unterschätzte Schnittstellen und fehlende Key User. Keiner davon ist ein Softwareproblem, alle lassen sich in der Konzeptphase vermeiden.
| Typischer Fehler | Folge | Besser so |
|---|---|---|
| Jede Abteilung kauft ihr eigenes System | Mehrere Archive, doppelte Stammdaten, mehrere Rechtekonzepte und Dienstleister. Abteilungsübergreifende Vorgänge zerfallen. | Eine Plattform mit gemeinsamen Bausteinen festlegen und Lösungen schrittweise darauf aufbauen. |
| Netzlaufwerk eins zu eins übernommen | Tiefe Ordnerbäume ohne Dokumentarten, keine automatischen Fristen, die Suche bleibt mühsam. | Aktenplan mit Dokumentarten und Pflichtmetadaten entwickeln und den Altbestand gezielt migrieren. |
| Rechtekonzept erst zum Go-live | Zu weite Rechte und Nacharbeit nach Einwänden von Datenschutz oder Betriebsrat. | Rollen und Rechteklassen vor der ersten Lösung abstimmen, spätere Lösungen übernehmen sie. |
| Workflow ohne Prozessanalyse | Der Papierumlauf wird digital nachgebaut, die Durchlaufzeiten sinken kaum. | Sollprozess definieren, unnötige Stationen streichen, Regeln und Ausnahmen festlegen. |
| Schnittstellen unterschätzt | Stammdaten werden doppelt gepflegt, Buchungen von Hand übertragen. | Führendes System je Stammdatum festlegen und Schnittstellen früh mit echten Daten testen. |
| Keine Key User benannt | Jede Frage landet beim Dienstleister, Akzeptanz und Regelpflege leiden. | Key User je Fachbereich benennen und gezielt schulen, Administratoren eigenständig machen. |
Unsicher, wo Sie anfangen sollen? Wir ordnen Ihre Ausgangslage ein.
Woran erkennen Sie die passende DMS-Lösung für Ihr Unternehmen?
Die passende DMS-Lösung erkennen Sie daran, dass sie Ihre Fachprozesse abbildet, die rechtlichen Anforderungen nachweisbar erfüllt und technisch in Ihre Systemlandschaft passt. Diese Checkliste hilft bei Auswahl und Anforderungsprofil, für die erste Lösung ebenso wie für den Ausbau. Für das Projekt selbst gibt es eine eigene Checkliste zur DMS-Einführung.
Fachlich
- Die wichtigsten Prozesse sind mit Volumen und Beteiligten beschrieben
- Akten, Register und Dokumentarten sind je Fachbereich definiert
- Freigaberegeln, Vertretungen und Eskalationen sind festgelegt
- Fristen wie Skonto, Kündigung oder Prüftermine überwacht das System
- Freigabe im Browser und unterwegs ist möglich
Rechtlich
- Revisionssichere Archivierung nach GoBD mit Verfahrensdokumentation
- Aufbewahrungsfristen nach § 147 AO je Dokumentart hinterlegt
- E-Rechnungen werden im strukturierten Format archiviert
- Rollenbasierte Rechte, Protokollierung und Löschkonzept nach DSGVO
- Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bei Cloud-Betrieb
Technisch
- Schnittstellen zu ERP, FiBu, Lohn- und Fachsystemen sind geklärt
- Integration in Microsoft Office und Outlook
- Betrieb im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud möglich
- Erweiterbar um weitere Fachbereiche ohne neues System
- Support, Updates und Schulung aus einer Hand
Was unterscheidet DMS-Lösungen, ECM-Lösungen und Workflow-Lösungen?
Eine DMS-Lösung verwaltet Dokumente mit Ablage, Versionen, Suche und Archiv, Enterprise Content Management Lösungen erweitern das auf alle unternehmensrelevanten Inhalte, Akten und Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg, und Workflow-Lösungen steuern, wer welchen Schritt bis wann erledigt. In der Praxis verschwimmen die Begriffe, weil Plattformen wie enaio alle drei Ebenen abdecken.
| Kriterium | DMS | ECM | Workflow-Lösung |
|---|---|---|---|
| Kernfrage | Wo liegt das Dokument, und welche Version gilt? | Wie werden alle Inhalte über ihren Lebenszyklus gesteuert? | Wer erledigt welchen Schritt bis wann? |
| Umfang | Dokumente, Versionen, Metadaten, Volltextsuche | Dokumente, E-Mails, Akten, Archiv, Workflows, Portale, Schnittstellen | Aufgaben, Regeln, Fristen, Eskalationen, Protokoll |
| Typische Nutzung | Ablage in einer Abteilung | Unternehmensweite Plattform für mehrere Fachbereiche | Freigaben, Anträge, Rechnungsprüfung, Reklamationen |
| Archivierung | als Modul oder separates System | integraler, revisionssicherer Bestandteil | nutzt das Archiv der Plattform |
| Beispiel bei AWP Consult | Kundenakte im Vertrieb | enaio mit Rechnungseingang, Personalakte und Vertragsverwaltung | Workflow-Management für Anträge und Bestellungen |
Die Grenzen sind fließend. Entscheidend ist nicht das Etikett, sondern ob Archiv, Akten und Workflows zusammenarbeiten.
Wie führt AWP Consult eine DMS-Lösung ein?
AWP Consult führt eine DMS-Lösung in fünf Phasen ein: Beratung mit Prozessanalyse, Projektmanagement mit Konzept und Pilot, Entwicklung und Integration der Schnittstellen, Schulung von Anwendern, Key Usern und Administratoren sowie Full-Service-Betreuung im laufenden Betrieb. Alle Phasen liegen in einer Hand, auch wenn später weitere Lösungen dazukommen.
01Beratung
Prozessanalyse, Zielbild der Plattform und Reihenfolge der Lösungen.
02Projektmanagement
Konzept mit Aktenplan, Rechten und Workflows, Pilot mit echten Dokumenten.
03Entwicklung und Integration
Schnittstellen zu ERP und Fachsystemen, Anpassungen und eigene Erweiterungen.
04Schulung
Anwender, Key User und Administratoren, vor Ort oder online.
05Full-Service-Betreuung
Support, Wartung, Updates und Versionswechsel im laufenden Betrieb.
Mehr dazu: Beratung und Projektmanagement und Entwicklung und Integration und Schulung und Full-Service-Betreuung
Welche Begriffe rund um DMS und ECM sollten Sie kennen?
Die wichtigsten Begriffe, die bei Auswahl und Einführung einer DMS-Lösung zwischen Fachbereichen, IT und Dienstleister immer wieder fallen.
- Dokumentenmanagementsystem (DMS)
- Software zur Ablage, Versionierung, Suche und Archivierung von Dokumenten mit Metadaten.
- Enterprise Content Management (ECM)
- Plattform und Vorgehen, um alle unternehmensrelevanten Inhalte über ihren gesamten Lebenszyklus zu erfassen, zu verwalten, zu verteilen und zu archivieren.
- Digitale Akte
- Elektronische Zusammenfassung aller Dokumente zu einem Objekt wie Person, Vertrag, Gebäude oder Fahrzeug.
- Aktenplan
- Verbindliche Struktur aus Akten, Registern und Dokumentarten, an der Rechte und Fristen hängen.
- Metadaten
- Beschreibende Felder wie Kreditor, Belegdatum oder Vertragsende, über die Dokumente gefunden und Regeln gesteuert werden.
- Workflow
- Automatisierter Ablauf, der Aufgaben in festgelegter Reihenfolge an Personen verteilt, Fristen überwacht und jeden Schritt protokolliert.
- Revisionssicherheit
- Eigenschaft eines Archivs, Dokumente unveränderbar, vollständig, auffindbar und nachvollziehbar über die gesamte Aufbewahrungsfrist bereitzuhalten.
- GoBD
- Verwaltungsvorschrift des Bundesministeriums der Finanzen zur ordnungsmäßigen elektronischen Buchführung, Aufbewahrung und zum Datenzugriff, zuletzt geändert am 14. Juli 2025.
- Konfidenzwert
- Angabe der KI, wie sicher eine erkannte Information ist. Unterhalb eines festgelegten Schwellwerts wird von Hand nachbearbeitet.
Sie haben eine konkrete Frage zu Ihrem Fall?
Häufige Fragen zu DMS-Lösungen und ECM-Lösungen
Ihre Frage zu einer bestimmten Lösung ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.
Wir besprechen Ihre Abteilungen und Systeme und empfehlen einen sinnvollen Einstieg auf der enaio-Plattform.
Lösungsberatung vereinbaren+49 6104 94738-13Was ist eine DMS-Lösung?
Eine DMS-Lösung ist eine auf einen Fachprozess zugeschnittene Anwendung eines Dokumentenmanagementsystems, etwa für Rechnungseingang, Verträge oder Personalakten. Sie verbindet digitale Akten, Workflows und revisionssichere Archivierung. Bei AWP Consult laufen alle Lösungen auf der gemeinsamen Plattform enaio. Dadurch nutzen sie dasselbe Archiv, dieselben Rechte und dieselben Schnittstellen.
Welche DMS-Lösung unterstützt rechtssichere Archivierung nach GoBD und DSGVO?
Geeignet ist eine DMS-Lösung, die Dokumente unveränderbar archiviert, Änderungen versioniert, Zugriffe protokolliert und Aufbewahrungsfristen nach § 147 AO je Dokumentart überwacht. Für die DSGVO braucht sie zusätzlich rollenbasierte Rechte, Löschfristen mit Löschnachweis und schnelle Auskünfte. enaio erfüllt diese Anforderungen, wenn Konfiguration und Verfahrensdokumentation stimmen. Beides erarbeitet AWP Consult gemeinsam mit Ihnen.
Was ist der Unterschied zwischen DMS und ECM?
Ein DMS verwaltet Dokumente mit Ablage, Versionen, Suche und Archiv. ECM steht für Enterprise Content Management und umfasst alle unternehmensrelevanten Inhalte, also auch E-Mails, Akten, Workflows, Portale und Schnittstellen über Abteilungsgrenzen hinweg. Plattformen wie enaio decken beides ab.
Welches ECM-System eignet sich für mittelständische Unternehmen?
Für den Mittelstand eignet sich ein ECM-System, das klein starten und ohne Systemwechsel wachsen kann, sich an vorhandene ERP- und Lohnsysteme anbinden lässt und im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud läuft. enaio erfüllt diese Punkte und wird von AWP Consult seit 2006 im DACH-Raum eingeführt.
Welches DMS für Unternehmen in der DACH-Region ist geeignet?
Für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollte ein DMS die jeweiligen Aufbewahrungsregeln abbilden, die DSGVO unterstützen und von einem Partner in der Region betreut werden. AWP Consult ist seit 2006 zertifizierter enaio-Partner im DACH-Raum und betreut über 150 Referenzkunden. Die Fristen hinterlegen wir je Dokumentart und Land.
Kann eine DMS-Lösung Freigaben je nach Betrag automatisch steuern?
Ja. Im regelbasierten Workflow legen Sie Betragsgrenzen fest, ab denen eine zweite Freigabestufe oder das Vier-Augen-Prinzip greift. Die KI liest Betrag, Kreditor und Bestellbezug aus der Rechnung, und der Workflow startet den passenden Freigabeweg. Vertretungen und Eskalationen sind ebenfalls hinterlegt.
Mit welcher DMS-Lösung sollte ein Unternehmen anfangen?
Meist mit Archiv und digitalem Posteingang und einem Prozess mit hohem Volumen wie dem Rechnungseingangsworkflow. Dort entsteht schnell messbarer Nutzen durch kürzere Durchlaufzeiten und genutztes Skonto, und die ERP-Schnittstelle steht danach allen weiteren Lösungen zur Verfügung. Die passende Reihenfolge legen wir in der Beratung fest.
Lassen sich die enaio Lösungen an SAP, DATEV und Microsoft Dynamics anbinden?
Ja. enaio wird an SAP ECC und S/4HANA über RFC und BAPI, an DATEV sowie an Microsoft Dynamics 365, Business Central und NAV angebunden. Auch proALPHA, Sage, Diamant Software, eGECKO und Unit4 sind möglich. Die Anbindung wird einmal aufgebaut und steht dann allen Lösungen auf der Plattform zur Verfügung.
Welche Lösungen unterstützen Löschfristen nach DSGVO automatisch?
In enaio hängt an jeder Dokumentart eine Aufbewahrungs- und Löschregel. Nach Ablauf schlägt das System die Löschung vor, dokumentiert sie und archiviert den Löschnachweis. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten gehen dabei vor, das sieht Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO ausdrücklich vor.
Kann enaio in der Cloud betrieben werden?
Ja. enaio läuft entweder im eigenen Rechenzentrum oder in der enaio Cloud, die AWP Consult ausschließlich in deutschen Rechenzentren betreibt. Für den Cloud-Betrieb wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO geschlossen. Mehr dazu unter Cloud oder On-Premises.
In einer Lösungsberatung legen wir gemeinsam fest, welche Lösung zuerst kommt und wie Ihre Plattform danach wächst.
- Abteilungen und Volumen im Blick
- ERP und Fachsysteme geprüft
- Klarer nächster Schritt
Quellen und Rechtsgrundlagen
Die rechtlichen Aussagen auf dieser Seite stützen sich auf folgende amtliche und etablierte Quellen. Stand der Prüfung: Oktober 2026.
- § 147 AO: Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen Fristen von zehn, acht und sechs Jahren, bildliche Wiedergabe nach Abs. 2
- § 14 UStG: Ausstellung von Rechnungen Definition der E-Rechnung als strukturiertes elektronisches Format
- GoBD-Änderung vom 14.07.2025 Einordnung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks mit Link zum BMF-Schreiben
- Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 Amtlicher Text, unter anderem Art. 5, 17, 25, 28 und 32
- BSI TR-03138 Ersetzendes Scannen (RESISCAN) Technische Richtlinie des BSI, Version 1.5
- § 108 GewO: Abrechnung des Arbeitsentgelts Abrechnung in Textform
- § 12 ArbSchG: Unterweisung Unterweisung bei Einstellung, bei Veränderungen und regelmäßig wiederholt
- § 21 StVG: Fahren ohne Fahrerlaubnis Strafbarkeit des Halters nach Abs. 1 Nr. 2
Weiterführende Themen
Ihre erste DMS-Lösung, sauber geplant
In einer Lösungsberatung sehen wir uns Ihre Abteilungen, Dokumentenmengen und Systeme an und empfehlen, mit welcher Lösung Sie starten und wie die Plattform danach wachsen kann.
- Persönlich in Dietzenbach oder online
- Mit Fachbereichen und IT
- Ergebnis: Reihenfolge und nächster Schritt
Zertifizierter Partner
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Investitionssicherung durch zertifizierten enaio-Implementierungspartner mit 19 Jahren Projekterfahrung.
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