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DMS-Lösungen von AWP Consult: alle enaio-Lösungen im Überblick

DMS-Lösungen von AWP Consult bündeln revisionssicheres Archiv, Workflows und digitale Akten für Buchhaltung, Personal, Einkauf, Qualität, Gebäude, Vertrieb und Fuhrpark auf einer gemeinsamen enaio-Plattform, statt jeder Abteilung eine eigene Insellösung zu geben.

Diese Übersicht ordnet alle Lösungen nach Fachbereich, erklärt die gemeinsamen Bausteine und zeigt, in welcher Reihenfolge sich ein DMS für Unternehmen sinnvoll ausbauen lässt. Als zertifizierter enaio-Partner setzt AWP Consult jede Lösung seit 2006 im DACH-Raum um, von der Beratung bis zum Support.

250+
abgeschlossene Projekte seit 2006
150+
Referenzkunden im DACH-Raum
12 bis 18
Monate durchschnittliche Amortisation

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine DMS-Lösung ist eine auf einen Fachprozess zugeschnittene Anwendung eines Dokumentenmanagementsystems: Sie legt Dokumente in digitalen Akten ab, steuert Bearbeitung und Freigabe über Workflows und archiviert alles revisionssicher.
  • Bei AWP Consult laufen alle Lösungen auf dieser Seite, vom Rechnungseingangsworkflow über die digitale Personalakte bis zum Fuhrpark, auf derselben enaio-Plattform und teilen sich Archiv, Rechtekonzept, Suche und Schnittstellen.
  • Steuerrelevante Unterlagen sind nach § 147 Abgabenordnung (AO) zehn, acht oder sechs Jahre aufzubewahren, Buchungsbelege grundsätzlich acht Jahre. Eine ECM-Plattform überwacht diese Fristen für alle Abteilungen nach denselben Regeln.
  • Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Nach den am 14. Juli 2025 geänderten GoBD genügt es, die strukturierte XML-Datei aufzubewahren, solange ein mitgeliefertes PDF keine zusätzlichen steuerlich relevanten Angaben enthält.
  • Der wirtschaftlichste Einstieg ist meist ein Prozess mit hohem Belegvolumen wie der Rechnungseingang. Weitere Fachbereiche nutzen danach dieselbe Plattform.
  • AWP Consult hat seit 2006 über 250 Projekte abgeschlossen und betreut über 150 Referenzkunden im DACH-Raum. Die Einführung amortisiert sich durchschnittlich nach 12 bis 18 Monaten, ermittelt bei über 40 Unternehmen.

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Welche DMS-Lösungen bietet AWP Consult für welche Abteilung?

AWP Consult bietet DMS-Lösungen für Rechnungseingang und Rechnungsprüfung, Buchhaltung, Vertragsverwaltung, Personalakte, Gehalts- und Lernportal, Projektakte, Workflow-Management, Qualitätsmanagement, Facility Management, Vertrieb, Fuhrpark, revisionssichere Archivierung und künstliche Intelligenz, jeweils als Anwendung auf derselben enaio-Plattform mit gemeinsamem Archiv und Rechtekonzept.

Alle Lösungen auf einer PlattformKI für Erfassung und SucheFinanzenRechnungenPrüfungBuchhaltungPersonalPersonalakteGehaltsportalLernportalOrganisationVerträgeProjektakteWorkflowsQualitätBetriebGebäudeFuhrparkVertriebRevisionssicheres ArchivRechteSucheFristenSchnittstellen

Rechnungs­eingangs­workflow

Eingangsrechnungen laufen vom Posteingang über Erfassung, sachliche und rechnerische Prüfung und Freigabe bis zur Buchung in SAP, DATEV oder Dynamics 365. Auch XRechnung und ZUGFeRD.

Rechnungseingangsworkflow

Rechnungsprüfung mit KI

enaio classify liest Kreditor, Beträge und Steuersätze aus und prüft gegen Stammdaten, Bestellung und Wareneingang. Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG werden kontrolliert, enaio kairos lernt aus jeder Korrektur.

Automatisierte Rechnungsverarbeitung

Buchhaltung

Die digitale Rechnungsabteilung behält Zahlungs-, Skonto-, Mahn- und Sperrfristen im Blick. Belege in PDF, XML, EDIFACT oder ZUGFeRD werden automatisch für das ERP- oder FiBu-System bereitgestellt.

Software für die Buchhaltung

Vertrags­verwaltung

Jeder Vertrag liegt in einer digitalen Vertragsakte mit Laufzeit, Kündigungsfrist und Verantwortlichen. Fristenhinweise kommen rechtzeitig, Freigaben laufen über Workflows.

Vertragsverwaltung

Digitale Personalakte

Register, Dokumentarten, rollenbasierte Rechte und Löschfristen für alle Unterlagen von der Bewerbung bis nach dem Austritt. Gesundheitsdaten liegen getrennt.

Digitale Personalakte

Digitale Projektakte

Angebot, Vertrag, Pläne, Protokolle, Fotos und Korrespondenz eines Projekts in einer Akte. Externe Partner tauschen Unterlagen über das AWP Link- und Uploadportal aus, ohne eigene enaio-Lizenz.

Digitale Projektakte

Digitales Gehaltsportal

Beschäftigte rufen Entgeltabrechnungen und Lohnsteuerbescheinigungen in einem persönlichen Portalbereich ab und werden per E-Mail benachrichtigt, sobald ein neues Dokument bereitliegt.

Digitales Gehaltsportal

Digitales Lernportal

Schulungen und Unterweisungen ohne Präsenzpflicht: Lernende planen Inhalte im persönlichen Kalender, beantworten Multiple-Choice-Fragen zur Erfolgskontrolle und klären Fragen direkt mit den Referenten.

Digitales Lernportal

Workflow-Management

Dokumente wandern automatisch zur nächsten Station, wahlweise als flexibler Ad-hoc-Workflow oder streng regelbasiert. Jeder Schritt wird protokolliert, etwa bei Anträgen oder Reklamationen.

Workflow-Management

Qualitäts­management

QM-Handbücher, Vorlagen und Prozessbeschreibungen liegen in elektronischen Akten. Workflows leiten Qualitätssicherungsprozesse weiter, Kenntnisnahmen werden protokolliert.

Software für Qualitätsmanagement

Facility Management

Die digitale Gebäudeakte bündelt Pläne, Technikdetails, Dienstleister und Abrechnungen. Wartungs- und Prüffristen, etwa für Aufzüge, werden überwacht. Schnittstellen bestehen unter anderem zu GEBman und San_Reno.

Facility Management

Vertrieb

Die digitale Kundenakte zeigt die gesamte Kundenhistorie mit Schriftverkehr, Angeboten und Verträgen und unterstützt ein strukturiertes Lead-Management.

Software im Vertrieb

Fuhrpark

Wartungs- und TÜV-Termine, Schadensmeldungen, Fahrzeugpapiere und Führerscheinkontrollen je Fahrzeug, vom Dienstwagen bis zur LKW-Flotte. Fahrer und Lieferanten erhalten bei Bedarf einen eingeschränkten Fremdzugriff.

Fuhrparkmanagement

Revisionssichere Archivierung

Die Basis jeder Lösung: Dokumente werden unveränderbar, vollständig und durchsuchbar abgelegt und bleiben über die gesamte Aufbewahrungsfrist verfügbar.

Archivierungssoftware

Künstliche Intelligenz

enaio kairos klassifiziert Eingangsdokumente und erkennt Indexdaten mit Konfidenzwerten. Die AWP-Dokumentenanalyse füllt Indexfelder mit Sprachmodellen, die AWP-Suche findet Dokumente per Frage in Alltagssprache.

KI im Unternehmen

Unsicher, wo Sie anfangen sollen? Wir ordnen Ihre Ausgangslage ein.

Welche DMS-Lösung passt zu Ihrer Abteilung?

Wir sehen uns Ihre Abteilungen, Dokumentenmengen und Systeme an und empfehlen, mit welcher Lösung Sie auf der enaio-Plattform starten.

Warum eine ECM-Plattform statt einzelner DMS-Insellösungen?

Eine ECM-Plattform ist sinnvoller als einzelne DMS-Insellösungen, weil Archiv, Rechtekonzept, Aufbewahrungsregeln, Suche und Schnittstellen nur einmal aufgebaut und gepflegt werden und jede weitere Abteilung darauf aufsetzt, statt ein eigenes System mit eigener Ablage, eigenen Benutzern und eigener ERP-Anbindung einzuführen.

Ein Beispiel aus dem Facility Management: Der Rahmenvertrag mit einem Wartungsdienstleister liegt in der Vertragsverwaltung, die Rechnungen dazu laufen durch den Rechnungseingangsworkflow, und die Prüfprotokolle gehören in die Gebäudeakte. Auf einer Plattform sind diese drei Akten miteinander verknüpft.

Welche Abteilung zuerst kommt und wie die Plattform wachsen soll, klären wir in einer Enterprise Content Management Beratung.

Einmal aufbauen, überall nutzenInsellösungenEine PlattformVerträgeeigenes ArchivRechnungeneigenes ArchivGebäudeeigenes ArchivERPje System eigene Rechte,Ablage und AnbindungVerträgeRechnungenGebäudeArchiv, Rechte, SucheERP, einmal angebunden

Ein Archiv für alle Abteilungen, mit denselben Regeln für Unveränderbarkeit, Versionierung und Aufbewahrungsfristen.

Ein Rechtekonzept mit Rollen bis auf einzelne Dokumentarten. Personalakte und Vertrieb teilen sich die Plattform, nicht die Daten.

Eine Suche über Akten, E-Mails und Dokumente hinweg, im Client, im Browser über den enaio webclient sowie in Microsoft Office und Outlook.

Eine Workflow-Engine für Freigaben, Wiedervorlagen und Eskalationen in jedem Fachbereich.

Einmal angebunden liefern SAP, DATEV, Dynamics 365 und weitere Systeme ihre Stammdaten an alle Lösungen auf der Plattform.

Ein Ansprechpartner für Einführung, Schulung, Support und Updates, statt eines Dienstleisters je Abteilung.

Klingt passend für Ihr Unternehmen? Sprechen wir darüber.

Beratung anfragen+49 6104 94738-13

Welche Akten, Fristen und Regeln steuern DMS-Lösungen je Fachbereich?

DMS-Lösungen steuern je Fachbereich eine eigene Akte mit eigenen Fristen: Belege mit steuerlichen Aufbewahrungsfristen in der Buchhaltung, Personalakten mit Einsichtsrechten und Löschfristen, Vertragsakten mit Kündigungsfristen sowie Gebäude- und Fahrzeugakten mit Prüf- und Wartungsterminen.

Jede Akte bringt ihre Fristen mitFinanzenSkontoPersonalLöschfristVerträgeKündigungGebäudePrüffristFuhrparkTÜVAutomatische Wiedervorlage vor Fristablauf
FachbereichTypische Akte und InhalteFristen und RegelnLösung
BuchhaltungEingangsrechnungen, Gutschriften, ZahlungsbelegeSkonto- und Zahlungsfristen, Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG, Aufbewahrung nach § 147 AORechnungseingangsworkflow
PersonalPersonalakte mit Registern, Abrechnungen, SchulungsnachweiseEinsicht nach § 83 BetrVG, Abrechnung in Textform nach § 108 GewO, Löschfristen je Dokumentartdigitale Personalakte, digitales Gehaltsportal
Einkauf und VerträgeVertragsakte mit Nachträgen und KorrespondenzKündigungs- und Verlängerungsfristen, Freigabe vor der UnterschriftVertragsverwaltung
QualitätQM-Handbuch, Verfahrensanweisungen, VorlagenFreigabe neuer Versionen, protokollierte KenntnisnahmeQualitätsmanagement
GebäudeGebäudeakte mit Plänen, Technik und DienstleisternWartungs- und Prüffristen, etwa für AufzugsanlagenFacility Management
FuhrparkFahrzeugakte mit Papieren, Schäden und TerminenTÜV- und Wartungstermine, Führerscheinkontrolle, weil Halter nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG haftenFuhrpark
SchulungKurse, Unterweisungen, TeilnahmenachweiseUnterweisung nach § 12 ArbSchG bei Einstellung, bei Veränderungen und regelmäßig wiederholtdigitales Lernportal
VertriebKundenakte mit Angeboten, Verträgen und SchriftverkehrAufbewahrung von Handels- und Geschäftsbriefen nach § 147 AOVertrieb

Keine Rechtsberatung. Die Fristen je Dokumentart legen Sie mit Steuerberatung, Datenschutz und Fachbereichen fest, das System überwacht sie anschließend automatisch.

Sie möchten das an Ihren eigenen Dokumenten sehen?

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Welche Bausteine stecken in jeder DMS-Lösung von AWP Consult?

Jede DMS-Lösung von AWP Consult besteht aus sechs gemeinsamen Bausteinen: revisionssicheres Archiv, digitale Akten mit Metadaten, Workflow-Management, Rechte und Datenschutz, Erfassung mit KI sowie Schnittstellen und Portale. Was eine Personalakte von einer Gebäudeakte unterscheidet, ist die Konfiguration dieser Bausteine, nicht ein anderes System.

Sechs Bausteine unter jeder Lösung05Erfassung und KI04Rechte und Datenschutz03Workflow-Management02Akten und Metadaten01Revisionssicheres Archiv06Schnittstellen und PortaleGleiche Bausteine, andere Konfiguration je Fachbereich
01

Revisionssichere Archivierung nach GoBD

Revisionssicher heißt: Ein Dokument bleibt ab der Archivierung unverändert, vollständig, auffindbar und nachvollziehbar, und jede Änderung an Metadaten wird versioniert. Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) verlangen das für alle steuerrelevanten Unterlagen, gleich aus welcher Abteilung sie stammen.

Weil alle Lösungen dasselbe Archiv nutzen, gelten diese Regeln automatisch auch für Verträge, Personalunterlagen oder Gebäudepläne. Mehr dazu: GoBD-konformes DMS.

  • Fristen nach § 147 AO zehn Jahre für Bücher, Jahresabschlüsse und Arbeitsanweisungen, acht Jahre für Buchungsbelege, sechs Jahre für Handels- und Geschäftsbriefe und sonstige steuerrelevante Unterlagen.
  • Bildliche Wiedergabe nach § 147 Abs. 2 AO zulässig, wenn sie mit dem Original übereinstimmt und während der Frist jederzeit verfügbar, lesbar und maschinell auswertbar ist.
  • E-Rechnungen im empfangenen strukturierten Format. Nach den GoBD in der Fassung vom 14. Juli 2025 genügt die XML-Datei, wenn das PDF keine zusätzlichen steuerlich relevanten Angaben enthält.
Praxistipp

Klären Sie früh, welche Dokumentarten steuerrelevant sind. Die Frist hängt an der Dokumentart, nicht an der Abteilung, aus der das Dokument kommt.

02

Digitale Akten, Aktenplan und Metadaten

Die digitale Akte bündelt alles zu einem Objekt, also zu einer beschäftigten Person, einem Vertrag, einem Gebäude, einem Fahrzeug oder einem Kunden. Ein Aktenplan legt fest, welche Akten es gibt, wie sie in Register gegliedert sind und welche Dokumentarten hineingehören.

An der Dokumentart hängen die Regeln: Metadatenfelder, Rechteklasse, Aufbewahrungsfrist und zuständiger Workflow. Gesucht wird dann nach Kreditor, Vertragsende oder Kennzeichen statt nach Ordnerpfaden.

Warum Metadaten wichtiger sind als Ordner, erklärt der Beitrag Metadaten im DMS.

  • PersonalaktePersonalnummer, Organisationseinheit, Eintritts- und Austrittsdatum
  • VertragsakteVertragspartner, Laufzeit, Kündigungsfrist, Verantwortliche
  • GebäudeakteLiegenschaft, Anlage, Dienstleister, Prüffristen
  • FahrzeugakteKennzeichen, Fahrzeugpapiere, Wartungs- und TÜV-Termine
Praxistipp

Übernehmen Sie nicht die Ordnerstruktur vom Netzlaufwerk. Wenige klar definierte Dokumentarten mit Pflichtfeldern bringen mehr als tiefe Ordnerbäume.

03

Workflow-Management: ad hoc oder regelbasiert

In enaio gibt es zwei Arten von Workflows: Der Ad-hoc-Workflow wird spontan gestartet, etwa wenn eine Kollegin ein Schreiben zur Stellungnahme weitergibt. Der regelbasierte Workflow folgt einem festen Prozessmodell mit Bedingungen, Betragsgrenzen, Vertretungen und Eskalationen.

Welche Variante passt, hängt vom Risiko ab. Rechnungsfreigaben, Vertragsfreigaben und Stammdatenänderungen gehören in feste Regeln, weil ein internes Kontrollsystem nachvollziehbare und protokollierte Kontrollen verlangt.

Beispiele und Einsatzfelder zeigt die Seite Workflow-Management.

  • Freigaben nach Betrag, Kostenstelle oder Vertragsart
  • Wiedervorlagen für Kündigungs-, Prüf- und Löschfristen
  • Vertretungsregeln und Eskalation an die nächste Ebene
  • Protokoll mit Person, Zeitpunkt und Entscheidung
Praxistipp

Modellieren Sie zuerst den Sollprozess. Ein Workflow, der den heutigen Papierumlauf eins zu eins abbildet, wird nur schneller, nicht besser.

04

Rechte, Datenschutz und Löschkonzept

Rollen lassen sich bis auf einzelne Dokumentarten herunterbrechen: Die Buchhaltung sieht Rechnungen, aber keine Personalakten.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlangt Speicherbegrenzung nach Art. 5 Abs. 1 lit. e, Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen nach Art. 25 sowie angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32. Im DMS heißt das: Löschfristen je Dokumentart, Protokollierung der Zugriffe, Verschlüsselung und ein archivierter Löschnachweis.

Gesetzliche Aufbewahrungspflichten gehen der Löschung vor, das regelt Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO. Das Löschkonzept muss beides verbinden. Ausführlich: Dokumentenmanagement nach DSGVO und Löschkonzept im DMS.

Praxistipp

Entwickeln Sie das Rechtekonzept mit Fachbereichen, Datenschutz und, wo vorhanden, Betriebsrat, bevor die erste Lösung live geht. Spätere Lösungen übernehmen es dann.

05

Erfassung, Klassifizierung und KI

enaio capture übernimmt Scannen, Texterkennung und Indexierung, enaio classify liest Rechnungen und andere Belege aus. Das KI-Modul enaio kairos klassifiziert Eingangsdokumente mit vortrainierten Modellen, erkennt Dokumentklassen und Indexdaten selbstständig und lässt sich projektspezifisch mit eigenen Daten nachtrainieren.

Für erkannte Angaben liefert enaio kairos Konfidenzwerte. Unterhalb eines festgelegten Schwellwerts geht das Dokument gezielt in die manuelle Nachbearbeitung. Ergänzend bietet AWP Consult eine Dokumentenanalyse, die Indexfelder mithilfe gängiger Sprachmodelle wie Copilot oder OpenAI füllt, eine Suche in natürlicher Sprache und eine KI-gestützte Frachtrechnungserfassung mit Abgleich gegen das Transportmanagementsystem.

Sollen Papieroriginale nach dem Scannen vernichtet werden, beschreibt die Technische Richtlinie TR-RESISCAN (BSI TR-03138) ein geregeltes Verfahren, siehe ersetzendes Scannen. Siehe auch automatisierte Belegverarbeitung.

Praxistipp

Legen Sie Schwellwerte je Feld fest, nicht je Dokument. Ein unsicheres Belegdatum ist harmloser als eine unsichere IBAN.

06

Schnittstellen, Office und Portale

enaio wird an SAP ECC und S/4HANA über RFC und BAPI angebunden, außerdem an DATEV, Microsoft Dynamics 365, Business Central und NAV, proALPHA, Sage, Diamant Software, eGECKO und Unit4.

Für Beschäftigte und Externe ohne enaio-Zugang gibt es Portale: das digitale Gehaltsportal für Abrechnungen, das digitale Lernportal für Schulungen und das AWP Link- und Uploadportal für den Austausch mit Partnern.

Wie die Anbindung im Einzelnen funktioniert, beschreibt die Seite enaio Schnittstellen.

Praxistipp

Bestimmen Sie für jedes Stammdatum ein führendes System. Doppelt gepflegte Kreditoren oder Personalnummern sind die häufigste Fehlerquelle in Integrationsprojekten.

Sie haben eine konkrete Frage zu Ihrem Fall?

Plattform einmal aufbauen, Lösungen schrittweise ergänzen

Wir planen mit Ihnen Archiv, Aktenplan, Rechtekonzept und Schnittstellen so, dass jede weitere Abteilung darauf aufsetzen kann.

In welcher Reihenfolge führen Unternehmen DMS-Lösungen ein?

Unternehmen führen DMS-Lösungen am besten in der Reihenfolge ein, in der sie den größten Nutzen bei überschaubarem Risiko bringen: zuerst Archiv und Posteingang, dann ein Prozess mit hohem Volumen wie der Rechnungseingang, danach Verträge und Personalakte und schließlich weitere Fachbereiche, Portale und KI. Jede Stufe nutzt, was die vorige aufgebaut hat.

Stufe für Stufe ausbauen1Archiv und Posteingang2Rechnungseingang3Verträge4Personal5Weitere Fachbereiche6Portale und KI
01

Archiv und Posteingang

Revisionssicheres Archiv, Aktenplan, Rechtekonzept und digitaler Posteingang bilden das Fundament. Ab hier wird jedes neue Dokument digital erfasst.

02

Rechnungseingang

Der Rechnungseingangsworkflow bringt durch hohes Volumen, Skonto und kurze Durchlaufzeiten schnell messbaren Nutzen und baut die ERP-Schnittstelle auf.

03

Verträge

Die Vertragsverwaltung nutzt dieselben Lieferanten- und Kundenstammdaten und verknüpft Verträge mit den Rechnungen dazu.

04

Personal

Die digitale Personalakte kommt mit eigenem, eng gefasstem Rechtebereich dazu, idealerweise zusammen mit Gehaltsportal und Lernportal.

05

Weitere Fachbereiche

Qualitätsmanagement, Facility Management, Fuhrpark, Vertrieb und Projektakten folgen nach Bedarf, mit vorhandenen Bausteinen statt neuer Systeme.

06

Portale und KI

KI-Klassifizierung, Suche in natürlicher Sprache und Portale für Externe erweitern die Plattform, sobald Datenbasis und Prozesse stabil sind.

Welche Stufe bei Ihnen zuerst kommt, hängt von Volumen, Fristen und Engpässen ab. In einer Lösungsberatung legen wir die Reihenfolge gemeinsam fest.

Lösungsberatung vereinbaren

Für welche Branchen eignen sich die ECM-Lösungen von AWP Consult?

Die ECM-Lösungen von AWP Consult eignen sich für Unternehmen und Organisationen, die viele Dokumente in festen Abläufen bearbeiten, mit Schwerpunkten in Spedition und Logistik, Wohlfahrt und Sozialwirtschaft, Industrie und Fertigung, bei Energieversorgern, Stiftungen und Verbänden sowie bei Dienstleistern. Die Plattform bleibt gleich, Akten und Workflows richten sich nach den Abläufen der Branche.

Kundenstimmen und Projektbeispiele aus diesen Branchen finden Sie unter Referenzen.

Gleiche Plattform, branchentypische AktenLogistikFrachtbriefeWohlfahrtFördermittelFertigungQualitätEnergieAnlagenStiftungenGremienDienstleisterProjekte
Spedition und Logistik

Frachtrechnungen, Ablieferbelege und Frachtbriefe in hohem Volumen. DMS für die Logistik

Wohlfahrt und Sozialwirtschaft

Mehrere Einrichtungen, Kostenträger und Fördermittel mit sauber getrennten Rechten. Lösungen für die Sozialwirtschaft

Industrie und Fertigung

Rechnungen mit Bestellbezug, Qualitätsdokumentation und Lieferantenunterlagen. DMS für die Fertigung

Energieversorger

Verträge, Anlagendokumentation und große Rechnungsvolumen. Lösungen für Energieversorger

Stiftungen und Verbände

Förder-, Mitglieder- und Gremienunterlagen mit klaren Zugriffsrechten. Stiftungen und Verbände

Dienstleister

Kunden- und Projektakten, Verträge und Personalakten bei vielen Mitarbeitenden. Lösungen für Dienstleister

Wir zeigen Ihnen, wie das mit enaio bei Ihnen aussieht.

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Was Kunden über ihre enaio Lösungen mit AWP Consult sagen

Stimmen von Unternehmen aus Logistik, Industrie, Messtechnik und Stahlhandel, die enaio mit AWP Consult in ihren Fachbereichen einsetzen.

Mit AWP konnten wir unser enaio erfolgreich modernisieren, weiterentwickeln und kontinuierlich an unsere Geschäftsprozesse sowie neue Herausforderungen anpassen. Gemeinsam haben wir bereits viel erreicht und wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.
Noerpel SELOGISTIK
Seit vielen Jahren verbindet uns gemeinsam mit AWP Consult eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. enaio unterstützt unsere Prozesse zuverlässig und trägt maßgeblich zur Effizienz in unserem Arbeitsalltag bei.
Klumpp + Müller GmbH & Co. KGINDUSTRIE
Wir haben aufgrund von dokumentenintensiven Prozessen starken Bedarf an einer verlässlichen DMS-Lösung. Durch die Betreuung von AWP konnten wir einige Herausforderungen meistern, unter anderem maßgeschneiderte Schnittstellenanpassungen und unternehmensweite enaio-Updates. Die unkomplizierte Hands-On-Mentalität von AWP war dabei besonders förderlich.
Labom Mess- und Regeltechnik GmbHMESSTECHNIK
Die Implementierung verlief zügig und ohne größere Probleme. enaio kann sich durch verschiedene Schnittstellen problemlos an bestehende Programme anpassen. Besonders hervorzuheben ist der exzellente Support. Heute können wir uns den Arbeitsalltag ohne enaio kaum noch vorstellen.
Brühler Stahlhandel GmbHSTAHLHANDEL
Logo NoerpelLogo Kissel SpeditionLogo DUO-TechnikLogo Caritas FrankfurtLogo NABULogo Evangelischer Michaelshof

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Welche Fehler passieren bei der Auswahl von DMS-Lösungen am häufigsten?

Die häufigsten Fehler bei der Auswahl von DMS-Lösungen sind Insellösungen je Abteilung, eine kopierte Ordnerstruktur, ein zu spät entwickeltes Rechtekonzept, Workflows ohne Prozessanalyse, unterschätzte Schnittstellen und fehlende Key User. Keiner davon ist ein Softwareproblem, alle lassen sich in der Konzeptphase vermeiden.

Typischer FehlerFolgeBesser so
Jede Abteilung kauft ihr eigenes SystemMehrere Archive, doppelte Stammdaten, mehrere Rechtekonzepte und Dienstleister. Abteilungsübergreifende Vorgänge zerfallen.Eine Plattform mit gemeinsamen Bausteinen festlegen und Lösungen schrittweise darauf aufbauen.
Netzlaufwerk eins zu eins übernommenTiefe Ordnerbäume ohne Dokumentarten, keine automatischen Fristen, die Suche bleibt mühsam.Aktenplan mit Dokumentarten und Pflichtmetadaten entwickeln und den Altbestand gezielt migrieren.
Rechtekonzept erst zum Go-liveZu weite Rechte und Nacharbeit nach Einwänden von Datenschutz oder Betriebsrat.Rollen und Rechteklassen vor der ersten Lösung abstimmen, spätere Lösungen übernehmen sie.
Workflow ohne ProzessanalyseDer Papierumlauf wird digital nachgebaut, die Durchlaufzeiten sinken kaum.Sollprozess definieren, unnötige Stationen streichen, Regeln und Ausnahmen festlegen.
Schnittstellen unterschätztStammdaten werden doppelt gepflegt, Buchungen von Hand übertragen.Führendes System je Stammdatum festlegen und Schnittstellen früh mit echten Daten testen.
Keine Key User benanntJede Frage landet beim Dienstleister, Akzeptanz und Regelpflege leiden.Key User je Fachbereich benennen und gezielt schulen, Administratoren eigenständig machen.

Unsicher, wo Sie anfangen sollen? Wir ordnen Ihre Ausgangslage ein.

Woran erkennen Sie die passende DMS-Lösung für Ihr Unternehmen?

Die passende DMS-Lösung erkennen Sie daran, dass sie Ihre Fachprozesse abbildet, die rechtlichen Anforderungen nachweisbar erfüllt und technisch in Ihre Systemlandschaft passt. Diese Checkliste hilft bei Auswahl und Anforderungsprofil, für die erste Lösung ebenso wie für den Ausbau. Für das Projekt selbst gibt es eine eigene Checkliste zur DMS-Einführung.

Fachlich

  • Die wichtigsten Prozesse sind mit Volumen und Beteiligten beschrieben
  • Akten, Register und Dokumentarten sind je Fachbereich definiert
  • Freigaberegeln, Vertretungen und Eskalationen sind festgelegt
  • Fristen wie Skonto, Kündigung oder Prüftermine überwacht das System
  • Freigabe im Browser und unterwegs ist möglich

Rechtlich

  • Revisionssichere Archivierung nach GoBD mit Verfahrensdokumentation
  • Aufbewahrungsfristen nach § 147 AO je Dokumentart hinterlegt
  • E-Rechnungen werden im strukturierten Format archiviert
  • Rollenbasierte Rechte, Protokollierung und Löschkonzept nach DSGVO
  • Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bei Cloud-Betrieb

Technisch

  • Schnittstellen zu ERP, FiBu, Lohn- und Fachsystemen sind geklärt
  • Integration in Microsoft Office und Outlook
  • Betrieb im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud möglich
  • Erweiterbar um weitere Fachbereiche ohne neues System
  • Support, Updates und Schulung aus einer Hand

Klingt passend für Ihr Unternehmen? Sprechen wir darüber.

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Was unterscheidet DMS-Lösungen, ECM-Lösungen und Workflow-Lösungen?

Eine DMS-Lösung verwaltet Dokumente mit Ablage, Versionen, Suche und Archiv, Enterprise Content Management Lösungen erweitern das auf alle unternehmensrelevanten Inhalte, Akten und Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg, und Workflow-Lösungen steuern, wer welchen Schritt bis wann erledigt. In der Praxis verschwimmen die Begriffe, weil Plattformen wie enaio alle drei Ebenen abdecken.

DMS, Workflow und ECM im ZusammenspielECMalle Inhalte, alle AbteilungenDMSDokumente und VersionenMetadaten und SucheArchivWorkflowAufgabenFristenProtokollE-MailsAktenPortaleSchnittstellenenaio deckt alle drei Ebenen ab
KriteriumDMSECMWorkflow-Lösung
KernfrageWo liegt das Dokument, und welche Version gilt?Wie werden alle Inhalte über ihren Lebenszyklus gesteuert?Wer erledigt welchen Schritt bis wann?
UmfangDokumente, Versionen, Metadaten, VolltextsucheDokumente, E-Mails, Akten, Archiv, Workflows, Portale, SchnittstellenAufgaben, Regeln, Fristen, Eskalationen, Protokoll
Typische NutzungAblage in einer AbteilungUnternehmensweite Plattform für mehrere FachbereicheFreigaben, Anträge, Rechnungsprüfung, Reklamationen
Archivierungals Modul oder separates Systemintegraler, revisionssicherer Bestandteilnutzt das Archiv der Plattform
Beispiel bei AWP ConsultKundenakte im Vertriebenaio mit Rechnungseingang, Personalakte und VertragsverwaltungWorkflow-Management für Anträge und Bestellungen

Die Grenzen sind fließend. Entscheidend ist nicht das Etikett, sondern ob Archiv, Akten und Workflows zusammenarbeiten.

Sie möchten das an Ihren eigenen Dokumenten sehen?

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Wie führt AWP Consult eine DMS-Lösung ein?

AWP Consult führt eine DMS-Lösung in fünf Phasen ein: Beratung mit Prozessanalyse, Projektmanagement mit Konzept und Pilot, Entwicklung und Integration der Schnittstellen, Schulung von Anwendern, Key Usern und Administratoren sowie Full-Service-Betreuung im laufenden Betrieb. Alle Phasen liegen in einer Hand, auch wenn später weitere Lösungen dazukommen.

Fünf Phasen aus einer HandAlles auseiner Hand1Beratung2Projektmanagement3Entwicklung undIntegration4Schulung5Full-Service-BetreuungWeitere Lösungen starten wieder bei Phase 1
01

Beratung

Prozessanalyse, Zielbild der Plattform und Reihenfolge der Lösungen.

02

Projekt­management

Konzept mit Aktenplan, Rechten und Workflows, Pilot mit echten Dokumenten.

03

Entwicklung und Integration

Schnittstellen zu ERP und Fachsystemen, Anpassungen und eigene Erweiterungen.

04

Schulung

Anwender, Key User und Administratoren, vor Ort oder online.

05

Full-Service-Betreuung

Support, Wartung, Updates und Versionswechsel im laufenden Betrieb.

Mehr dazu: Beratung und Projektmanagement und Entwicklung und Integration und Schulung und Full-Service-Betreuung

Wir planen die Schritte gemeinsam mit Ihrem Team.

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Welche Begriffe rund um DMS und ECM sollten Sie kennen?

Die wichtigsten Begriffe, die bei Auswahl und Einführung einer DMS-Lösung zwischen Fachbereichen, IT und Dienstleister immer wieder fallen.

Dokumentenmanagementsystem (DMS)
Software zur Ablage, Versionierung, Suche und Archivierung von Dokumenten mit Metadaten.
Enterprise Content Management (ECM)
Plattform und Vorgehen, um alle unternehmensrelevanten Inhalte über ihren gesamten Lebenszyklus zu erfassen, zu verwalten, zu verteilen und zu archivieren.
Digitale Akte
Elektronische Zusammenfassung aller Dokumente zu einem Objekt wie Person, Vertrag, Gebäude oder Fahrzeug.
Aktenplan
Verbindliche Struktur aus Akten, Registern und Dokumentarten, an der Rechte und Fristen hängen.
Metadaten
Beschreibende Felder wie Kreditor, Belegdatum oder Vertragsende, über die Dokumente gefunden und Regeln gesteuert werden.
Workflow
Automatisierter Ablauf, der Aufgaben in festgelegter Reihenfolge an Personen verteilt, Fristen überwacht und jeden Schritt protokolliert.
Revisionssicherheit
Eigenschaft eines Archivs, Dokumente unveränderbar, vollständig, auffindbar und nachvollziehbar über die gesamte Aufbewahrungsfrist bereitzuhalten.
GoBD
Verwaltungsvorschrift des Bundesministeriums der Finanzen zur ordnungsmäßigen elektronischen Buchführung, Aufbewahrung und zum Datenzugriff, zuletzt geändert am 14. Juli 2025.
Konfidenzwert
Angabe der KI, wie sicher eine erkannte Information ist. Unterhalb eines festgelegten Schwellwerts wird von Hand nachbearbeitet.

Sie haben eine konkrete Frage zu Ihrem Fall?

Häufige Fragen zu DMS-Lösungen und ECM-Lösungen

Ihre Frage zu einer bestimmten Lösung ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.

Mit welcher Lösung starten?

Wir besprechen Ihre Abteilungen und Systeme und empfehlen einen sinnvollen Einstieg auf der enaio-Plattform.

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Was ist eine DMS-Lösung?

Eine DMS-Lösung ist eine auf einen Fachprozess zugeschnittene Anwendung eines Dokumentenmanagementsystems, etwa für Rechnungseingang, Verträge oder Personalakten. Sie verbindet digitale Akten, Workflows und revisionssichere Archivierung. Bei AWP Consult laufen alle Lösungen auf der gemeinsamen Plattform enaio. Dadurch nutzen sie dasselbe Archiv, dieselben Rechte und dieselben Schnittstellen.

Welche DMS-Lösung unterstützt rechtssichere Archivierung nach GoBD und DSGVO?

Geeignet ist eine DMS-Lösung, die Dokumente unveränderbar archiviert, Änderungen versioniert, Zugriffe protokolliert und Aufbewahrungsfristen nach § 147 AO je Dokumentart überwacht. Für die DSGVO braucht sie zusätzlich rollenbasierte Rechte, Löschfristen mit Löschnachweis und schnelle Auskünfte. enaio erfüllt diese Anforderungen, wenn Konfiguration und Verfahrensdokumentation stimmen. Beides erarbeitet AWP Consult gemeinsam mit Ihnen.

Was ist der Unterschied zwischen DMS und ECM?

Ein DMS verwaltet Dokumente mit Ablage, Versionen, Suche und Archiv. ECM steht für Enterprise Content Management und umfasst alle unternehmensrelevanten Inhalte, also auch E-Mails, Akten, Workflows, Portale und Schnittstellen über Abteilungsgrenzen hinweg. Plattformen wie enaio decken beides ab.

Welches ECM-System eignet sich für mittelständische Unternehmen?

Für den Mittelstand eignet sich ein ECM-System, das klein starten und ohne Systemwechsel wachsen kann, sich an vorhandene ERP- und Lohnsysteme anbinden lässt und im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud läuft. enaio erfüllt diese Punkte und wird von AWP Consult seit 2006 im DACH-Raum eingeführt.

Welches DMS für Unternehmen in der DACH-Region ist geeignet?

Für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollte ein DMS die jeweiligen Aufbewahrungsregeln abbilden, die DSGVO unterstützen und von einem Partner in der Region betreut werden. AWP Consult ist seit 2006 zertifizierter enaio-Partner im DACH-Raum und betreut über 150 Referenzkunden. Die Fristen hinterlegen wir je Dokumentart und Land.

Kann eine DMS-Lösung Freigaben je nach Betrag automatisch steuern?

Ja. Im regelbasierten Workflow legen Sie Betragsgrenzen fest, ab denen eine zweite Freigabestufe oder das Vier-Augen-Prinzip greift. Die KI liest Betrag, Kreditor und Bestellbezug aus der Rechnung, und der Workflow startet den passenden Freigabeweg. Vertretungen und Eskalationen sind ebenfalls hinterlegt.

Mit welcher DMS-Lösung sollte ein Unternehmen anfangen?

Meist mit Archiv und digitalem Posteingang und einem Prozess mit hohem Volumen wie dem Rechnungseingangsworkflow. Dort entsteht schnell messbarer Nutzen durch kürzere Durchlaufzeiten und genutztes Skonto, und die ERP-Schnittstelle steht danach allen weiteren Lösungen zur Verfügung. Die passende Reihenfolge legen wir in der Beratung fest.

Lassen sich die enaio Lösungen an SAP, DATEV und Microsoft Dynamics anbinden?

Ja. enaio wird an SAP ECC und S/4HANA über RFC und BAPI, an DATEV sowie an Microsoft Dynamics 365, Business Central und NAV angebunden. Auch proALPHA, Sage, Diamant Software, eGECKO und Unit4 sind möglich. Die Anbindung wird einmal aufgebaut und steht dann allen Lösungen auf der Plattform zur Verfügung.

Welche Lösungen unterstützen Löschfristen nach DSGVO automatisch?

In enaio hängt an jeder Dokumentart eine Aufbewahrungs- und Löschregel. Nach Ablauf schlägt das System die Löschung vor, dokumentiert sie und archiviert den Löschnachweis. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten gehen dabei vor, das sieht Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO ausdrücklich vor.

Kann enaio in der Cloud betrieben werden?

Ja. enaio läuft entweder im eigenen Rechenzentrum oder in der enaio Cloud, die AWP Consult ausschließlich in deutschen Rechenzentren betreibt. Für den Cloud-Betrieb wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO geschlossen. Mehr dazu unter Cloud oder On-Premises.

Reihenfolge Ihrer DMS-Lösungen festlegen

In einer Lösungsberatung legen wir gemeinsam fest, welche Lösung zuerst kommt und wie Ihre Plattform danach wächst.

  • Abteilungen und Volumen im Blick
  • ERP und Fachsysteme geprüft
  • Klarer nächster Schritt
Lösungsberatung vereinbaren+49 6104 94738-13Mo. bis Fr. 08:30 bis 17:00 Uhr

Quellen und Rechtsgrundlagen

Die rechtlichen Aussagen auf dieser Seite stützen sich auf folgende amtliche und etablierte Quellen. Stand der Prüfung: Oktober 2026.

Ihre erste DMS-Lösung, sauber geplant

In einer Lösungsberatung sehen wir uns Ihre Abteilungen, Dokumentenmengen und Systeme an und empfehlen, mit welcher Lösung Sie starten und wie die Plattform danach wachsen kann.

  • Persönlich in Dietzenbach oder online
  • Mit Fachbereichen und IT
  • Ergebnis: Reihenfolge und nächster Schritt
Ihr zertifizierter Partner für revisionssicheres Dokumentenmanagement, ECM und DMS im DACH-Raum seit 2006.
150+ REFERENZKunden IM DACH RAUM SEIT 2006
250+ abgeschlossene Projekte SEit 2006
Durchschnittlich 12–18 Monate Amortisation bei +40 Unternehmen

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Investitionssicherung durch zertifizierten enaio-Implementierungspartner mit 19 Jahren Projekterfahrung.

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