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Fuhrpark­management mit enaio: digitale Fahrzeugakte, Fristen und Nachweise

Fuhrparkmanagement ist die Organisation aller Fahrzeuge, Fahrer, Verträge und Prüfpflichten eines Unternehmens, und mit enaio liegen dafür alle Unterlagen in einer digitalen Fahrzeugakte, während Fristen für Hauptuntersuchung, UVV-Prüfung und Führerscheinkontrolle automatisch als Wiedervorlage laufen.

AWP Consult setzt die Fuhrparklösung als zertifizierter enaio-Partner für Dienstwagen, Transporter und Lkw-Flotten um. Papiere, Prüftermine, Schäden und Verträge liegen digital und zentral, jeder Nachweis ist mit einem Klick auffindbar.

250+abgeschlossene Projekte seit 2006150+Referenzkunden im DACH-Raum12 bis 18Monate durchschnittliche Amortisation
Digitale FahrzeugakteBeispielansicht
Transporter, PoolfahrzeugPapiere, Verträge, Prüfungen, Schäden
  • UVV-PrüfungPrüfbericht am Fahrzeug abgelegt
    erledigt
  • HauptuntersuchungWiedervorlage vor Ablauf
    geplant
  • Führerscheinkontrollealle zugeordneten Fahrer
    erledigt
  • LeasingvertragRückgabe vorbereiten
    offen
  • SchadensmeldungFotos und Unfallbericht
    in Arbeit
Fristen laufen als Wiedervorlage mit Vertretung

Das Wichtigste in Kürze

  • Fuhrparkmanagement ist das Verwalten, Planen und Überwachen aller Firmenfahrzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus: Beschaffung, Einsatz, Wartung, Prüfungen, Schäden, Verträge, Kosten und Rückgabe.
  • Der Halter macht sich nach § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) strafbar, wenn er anordnet oder zulässt, dass jemand ohne erforderliche Fahrerlaubnis fährt, auch fahrlässig. Deshalb gehört die Führerscheinkontrolle zu den Kernpflichten.
  • Nach § 57 DGUV Vorschrift 70 sind Fahrzeuge bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich durch einen Sachkundigen auf ihren betriebssicheren Zustand zu prüfen. Das Ergebnis ist schriftlich festzuhalten und mindestens bis zur nächsten Prüfung aufzubewahren.
  • Die Hauptuntersuchung ist bei Pkw erstmals nach 36 Monaten und danach alle 24 Monate fällig, bei Lkw über 3,5 Tonnen alle 12 Monate (Anlage VIII zu § 29 StVZO). Fahrerlaubnisse der Klassen C und CE gelten nach § 23 FeV längstens fünf Jahre.
  • Eine digitale Fahrzeugakte bündelt Papiere, Verträge, Prüfberichte, Rechnungen und Schadensunterlagen je Fahrzeug, mit Metadaten und Fristen.
  • AWP Consult führt die Fuhrparklösung in enaio ein, mit Wiedervorlagen, Workflows, Zugang für Fahrer und Lieferanten und Anbindung an ERP, Rechnungseingang und Microsoft 365.

Unsicher, wo Sie anfangen sollen? Wir ordnen Ihre Ausgangslage ein.

Erstgespräch vereinbaren +49 6104 94738-13

Was ist Fuhrpark­management und was gehört dazu?

Fuhrparkmanagement umfasst alle Aufgaben rund um die Fahrzeuge eines Unternehmens: Fahrzeuge beschaffen und einsetzen, Fahrer berechtigen und unterweisen, Wartung und gesetzliche Prüfungen terminieren, Schäden abwickeln, Leasing- und Versicherungsverträge steuern und die Kosten je Fahrzeug transparent machen. Ein Fuhrpark ist dabei die Gesamtheit der Fahrzeuge, die ein Unternehmen betreibt, vom einzelnen Dienstwagen bis zur Lkw-Flotte.

In der Praxis ist Fuhrparkmanagement zu großen Teilen Dokumentenarbeit. Fast jede Aufgabe erzeugt einen Nachweis, der später gefunden werden muss: das Protokoll der Führerscheinkontrolle, der Prüfbericht der UVV-Prüfung, die Rechnung der Werkstatt oder das Übergabeprotokoll beim Leasingende. Genau dort setzt eine Fuhrparkverwaltung im Dokumentenmanagementsystem an.

Ein Fuhrpark, vier Aufgabenfelder Dienstwagen Transporter Lkw Fuhrparkmanagement Fahrer und Nachweise Verträge und Kosten Prüfung und Wartung Schäden

Fahrzeuge

Stammdaten, Zulassung, Ausstattung, Kilometerstand, Standort und Zuordnung zu Kostenstelle oder Fahrer. Dazu gehören Dienstwagen, Poolfahrzeuge, Transporter und Lkw, im gemischten Fuhrpark oft alles zugleich.

Fahrer

Wer darf welches Fahrzeug fahren? Fahrerlaubnisklassen, Führerscheinkontrolle, Unterweisung und schriftliche Beauftragung bilden die Nachweiskette, die der Halter vorlegen können muss.

Verträge

Kauf- und Leasingverträge, Wartungs- und Serviceverträge, Kfz-Versicherung, Tankkartenverträge und Dienstwagenüberlassungsverträge, jeweils mit Laufzeit, Kündigungsfrist und Verantwortlichen.

Prüfungen, Wartung und Schäden

Hauptuntersuchung, UVV-Prüfung, Inspektionen und Reifenwechsel als Termine, Schadensmeldungen als Vorgang. Die Fuhrpark-Wartung wird planbar, Ausfallzeiten sinken.

Kosten

Leasing, Versicherung, Kraftstoff, Wartung, Reparaturen und Schäden, jeweils über die Rechnung dem Fahrzeug zugeordnet. So werden die Kosten je Fahrzeug sichtbar.

Wo steht Ihr Fuhrpark heute?

In einer Fuhrpark-Analyse nehmen wir Fahrzeuge, Fristenlisten, Verträge und Nachweise auf und zeigen, welche Aufgaben die Fuhrparklösung in enaio übernehmen kann.

  • Fahrzeuge und Verträge
  • Fristen und Nachweise
  • Zuständigkeiten
Analyse anfragen +49 6104 94738-13Mo. bis Fr. 08:30 bis 17:00 Uhr

Was leistet die enaio Fuhrparklösung von AWP Consult?

Die enaio Fuhrparklösung von AWP Consult verwaltet Fahrzeuge, Wartungs- und Prüftermine, Schadensmeldungen und Fahrzeugpapiere digital und zentral, steuert Führerscheinkontrolle und Fristen über Wiedervorlagen und Workflows und macht alle Dokumente mit einem Klick für Prüfung und Freigabe verfügbar. Die Lösung eignet sich für Dienstwagen, Unternehmensfahrzeuge und Lkw-Flotten jeder Größe.

Ziel ist, dass die richtigen Fahrzeuge in der benötigten Anzahl zum gewünschten Zeitpunkt fahrbereit zur Verfügung stehen. Dafür kombiniert enaio revisionssichere Ablage, digitale Akten, Volltextsuche, Workflows und die Integration in Microsoft Office, standortunabhängig im Browser.

Fahrzeuge und Fristen auf einen Blick Fuhrpark Fahrzeugakte Hauptuntersuchung fällig UVV-Prüfung erledigt Leasingvertrag aktiv Wiedervorlage gesendet
Fahrzeugeinsatz planen

Fahrzeugeinsatz, Personalbedarf und Neuanschaffungen zeitlich im Blick behalten, damit Ersatz bestellt ist, bevor ein Leasingvertrag endet.

Wartung, Reparatur und Hauptuntersuchung

Termine aus der Fahrzeugakte, Wiedervorlage vor Ablauf, Prüfbericht als Nachweis direkt am Fahrzeug.

Führerscheinkontrolle der Fahrer

Kontrollen terminieren, dokumentieren und bei überfälligen Prüfungen eskalieren.

Schadensmeldungen

Fotos, Unfallbericht, Gutachten, Werkstattauftrag und Rechnung in einem Vorgang statt in verstreuten E-Mails.

Verträge und Kosten

Leasing-, Versicherungs- und Serviceverträge mit Fristen, dazu Rechnungen je Fahrzeug für einen vollständigen Kostenüberblick.

Zugang für Fahrer und Lieferanten

Externe laden Unterlagen geschützt hoch, statt sie per E-Mail zu schicken.

Klingt passend für Ihr Unternehmen? Sprechen wir darüber.

Beratung anfragen +49 6104 94738-13

Fuhrparksoftware, Excel oder DMS: Was passt zu welchem Fuhrpark?

Welche Lösung passt, hängt vom Schwerpunkt ab: Eine Excel-Liste reicht für wenige Fahrzeuge ohne Prüfnachweise, spezialisierte Fuhrparksoftware und Telematik stärken Einsatzplanung und Fahrzeugdaten, und eine Fuhrparklösung im Dokumentenmanagementsystem passt, wenn Nachweise, Verträge, Fristen und Workflows im Vordergrund stehen und an ERP und Archiv anschließen sollen.

Kriterium Excel und Kalender Spezialisierte Fuhrparksoftware Fuhrparklösung in enaio
Nachweise Dateien in Ordnern, Verknüpfung von Hand je nach Produkt, oft ohne revisionssichere Ablage revisionssicher an Fahrzeug und Person
Fristen manuell gepflegt, kein Protokoll Fristen im System Wiedervorlage, Eskalation, Protokoll
Verträge und Rechnungen getrennt vom Fahrzeug teilweise integriert Vertragsakte und Rechnungseingang mit Fahrzeugbezug
Fahrzeugdaten und Telematik keine Stärke dieser Systeme Anbindung oder Ablage der Ergebnisse
Integration keine je nach Anbieter ERP, Microsoft 365 und weitere Akten im selben System

Ein vorhandenes Telematiksystem bleibt für Fahrzeugdaten zuständig, enaio übernimmt Dokumente, Fristen und Workflows.

Sie möchten das an Ihren eigenen Dokumenten sehen?

Wie ist eine digitale Fahrzeugakte aufgebaut?

Eine digitale Fahrzeugakte ist je Fahrzeug in Register wie Fahrzeugpapiere, Beschaffung und Leasing, Versicherung, Prüfungen, Wartung, Schäden, Überlassung und Kosten gegliedert, und an jeder Dokumentart hängen Metadaten wie Kennzeichen, Fahrzeug-Identifizierungsnummer, Gültig-bis-Datum und Verantwortliche, aus denen das System Fristen und Wiedervorlagen ableitet.

Eine Akte je Fahrzeug, acht Register Fahrzeugakte Papiere Leasing Versicherung Prüfungen Wartung Schäden Überlassung Kosten
Register Typische Dokumente Metadaten und Fristen
Fahrzeugpapiere Zulassungsbescheinigung Teil I und II, Übereinstimmungsbescheinigung, Datenblätter Kennzeichen, Fahrzeug-Identifizierungsnummer, Erstzulassung
Beschaffung und Leasing Kaufvertrag oder Leasingvertrag, Konfiguration, Auslieferungsprotokoll Vertragsende, vereinbarte Laufleistung, Rückgabetermin
Versicherung Versicherungsschein, Nachträge, Korrespondenz Hauptfälligkeit, Kündigungsfrist, Versicherer
Prüfungen Bericht der Hauptuntersuchung, Prüfbericht der UVV-Prüfung, Sicherheitsprüfung bei schweren Lkw nächste Fälligkeit, prüfende Stelle, Mängel
Wartung und Reparatur Inspektionsnachweise, Werkstattaufträge, Reifenwechsel Wartungsintervall, Kilometerstand, Werkstatt
Schäden Schadensmeldung, Fotos, Unfallbericht, Gutachten, Kostenvoranschlag Schadendatum, Status, Fahrer, Versicherungsfall
Überlassung Dienstwagenüberlassungsvertrag, Übergabe- und Rückgabeprotokolle zugeordnete Person, Zeitraum
Kosten Werkstatt-, Leasing- und Tankkartenrechnungen Kostenstelle, Kostenart, Abrechnungsmonat

Beispielstruktur. Register, Dokumentarten und Rechte legen wir in der Analyse gemeinsam mit Fuhrparkleitung, Buchhaltung und Datenschutz fest.

Was gehört nicht in die Fahrzeugakte?

Personenbezogene Nachweise der Fahrer gehören zur Person, nicht zum Fahrzeug. Die Fahrzeugakte verweist nur auf sie.

Führerscheinnachweise

Prüfprotokolle liegen bei der Fahrerin oder dem Fahrer, eng berechtigt und mit den Fahrzeugen verknüpft.

Unterweisungen

Unterweisungen und Beauftragungen gehören in die digitale Personalakte oder zum Arbeitsschutz.

Bußgeldvorgänge

Anhörungsbögen erhalten eine eigene Dokumentart mit Löschregel.

Sie haben eine konkrete Frage zu Ihrem Fall?

Frage stellen +49 6104 94738-13

Wie überwacht die Fuhrparklösung Fristen für HU, UVV-Prüfung und Führerscheinkontrolle?

Die Fuhrparklösung überwacht Fristen, indem sie aus Metadaten der Fahrzeugakte wie Erstzulassung, letztem Prüfdatum und Fahrzeugklasse die nächste Fälligkeit berechnet, rechtzeitig eine Wiedervorlage an die zuständige Person sendet, offene Aufgaben eskaliert und nach Ablage des Prüfberichts automatisch die folgende Frist setzt.

Von der Frist zum nächsten Termin Frist erfasst Wiedervorlage Fälligkeit nächste Frist Aufgabe Werkstatttermin an Fuhrparkleitung Nachweis Prüfbericht am Fahrzeug abgelegt Eskalation, wenn die Frist offen bleibt
01

Frist aus der Akte ableiten

Beim Anlegen des Fahrzeugs oder bei Eingang eines Prüfberichts werden Fälligkeiten aus den Metadaten berechnet: Hauptuntersuchung nach Fahrzeugklasse, UVV-Prüfung jährlich, Führerscheinkontrolle nach Ihrem festgelegten Intervall.

02

Wiedervorlage mit Vorlauf

Einige Wochen vor Ablauf erhält die zuständige Person eine Wiedervorlage. Der Vorlauf richtet sich nach der Art der Frist, eine Werkstattterminierung braucht mehr Zeit als eine Führerscheinkontrolle.

03

Aufgabe mit Zuständigkeit

Der Workflow erzeugt eine Aufgabe für Fuhrparkleitung, Standortverantwortliche oder Fahrer, mit Vertretung bei Abwesenheit.

04

Nachweis ablegen

Prüfbericht, Werkstattrechnung oder Kontrollprotokoll werden per Scan, E-Mail oder Upload abgelegt und automatisch dem Fahrzeug oder der Person zugeordnet.

05

Nächste Frist setzen

Mit dem Nachweis berechnet das System die nächste Fälligkeit. Mängel aus dem Bericht werden als eigene Aufgabe weiterverfolgt.

06

Eskalation bei Überfälligkeit

Bleibt eine Frist offen, eskaliert die Aufgabe an die nächste Ebene. Auf Wunsch wird das Fahrzeug als nicht einsatzbereit markiert.

Welche Fristen in Ihrem Fuhrpark heute über Tabellen und Kalender laufen, nehmen wir in einer Fuhrpark-Analyse auf.

Fuhrpark-Analyse vereinbaren

Welche Pflichten hat der Halter im Fuhrpark­management?

Im Fuhrparkmanagement trägt der Halter vor allem fünf Pflichten: Er muss sicherstellen, dass nur Personen mit gültiger Fahrerlaubnis fahren, die Fahrzeuge mindestens jährlich durch Sachkundige prüfen lassen, Hauptuntersuchungen fristgerecht durchführen, Fahrer unterweisen und beauftragen und dabei den Datenschutz einhalten. Die folgenden Abschnitte fassen die Rechtsgrundlagen zusammen. Sie ersetzen keine Rechtsberatung, zeigen aber, welche Nachweise die Fuhrparklösung führen sollte.

Prüfintervalle über fünf Jahre 0 12 24 36 48 60 Monate HU Pkw HU Lkw über 3,5 t UVV-Prüfung Unterweisung Klassen C, CE Führerschein Intervall festlegen
01

Führerscheinkontrolle und Halterhaftung

Halter ist, wer ein Fahrzeug für eigene Rechnung nutzt und darüber verfügt. Bei Firmenfahrzeugen ist das in aller Regel das Unternehmen, auch bei geleasten Fahrzeugen, die auf das Unternehmen zugelassen sind. Nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG macht sich der Halter strafbar, wenn er anordnet oder zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, der die erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder einem Fahrverbot unterliegt. Nach § 21 Abs. 2 StVG ist auch die fahrlässige Begehung strafbar. Aus dieser Halterhaftung folgt die regelmäßige Kontrolle.

Ein festes Prüfintervall steht nicht im Gesetz, und höchstrichterliche Rechtsprechung dazu gibt es bislang nicht. In der Praxis kontrollieren viele Unternehmen halbjährlich. Der Bundesrat hat 2025 einen Gesetzentwurf zur Begrenzung der Halterpflichten bei der Überprüfung von Führerscheinen eingebracht (Bundestagsdrucksache 21/1386). Danach soll eine einmalige Vorlage genügen, solange kein konkreter Anlass für eine erneute Prüfung besteht. Klären Sie den aktuellen Stand, bevor Sie Ihr Intervall festlegen.

  • Original prüfenKontrolliert wird der Führerschein im Original oder über ein elektronisches Prüfverfahren, nicht anhand einer Kopie.
  • Klassen und GültigkeitFahrerlaubnisse der Klassen C1, C1E, C und CE gelten nach § 23 Abs. 1 FeV längstens fünf Jahre. Das Ablaufdatum gehört als Frist in die Akte.
  • NachweisDatum, prüfende Person, geprüfte Klassen und Ergebnis werden protokolliert, überfällige Kontrollen eskalieren an die Fuhrparkleitung.
Praxistipp

Hinterlegen Sie Ihr Prüfintervall als Regel im System, nicht im Kalender einzelner Personen. Dann läuft die Wiedervorlage auch weiter, wenn die Fuhrparkleitung wechselt.

02

UVV-Prüfung nach DGUV Vorschrift 70

Die UVV-Prüfung leitet sich aus der Unfallverhütungsvorschrift Fahrzeuge ab, der DGUV Vorschrift 70. Nach § 57 Abs. 1 muss der Unternehmer Fahrzeuge bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich durch einen Sachkundigen auf ihren betriebssicheren Zustand prüfen lassen. Sachkundig ist, wer aufgrund von Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse der Fahrzeugtechnik und der einschlägigen Vorschriften hat.

Nach § 57 Abs. 2 sind die Ergebnisse schriftlich niederzulegen und mindestens bis zur nächsten Prüfung aufzubewahren. Geprüft werden verkehrssicherer und arbeitssicherer Zustand. Bei Pkw kann nach den Durchführungsanweisungen eine mängelfreie Herstellerinspektion einer autorisierten Fachwerkstatt die Prüfung ersetzen, wenn sie den arbeitssicheren Zustand mit ausweist. Den Ablauf beschreibt der DGUV Grundsatz 314-003 zur Prüfung von Fahrzeugen auf Betriebssicherheit.

Praxistipp

Bewahren Sie Prüfberichte länger auf als vorgeschrieben. Nach einem Unfall zeigt die lückenlose Reihe der Berichte, dass das Fahrzeug regelmäßig geprüft wurde.

03

Hauptuntersuchung und Fuhrpark-Wartung

Die Fristen der Hauptuntersuchung ergeben sich aus § 29 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und ihrer Anlage VIII. Sie hängen von Fahrzeugart und Gewicht ab, deshalb gehört die Fahrzeugklasse als Metadatum in jede Fahrzeugakte:

Wer HU, UVV-Prüfung und Inspektion in einem Werkstatttermin bündelt, spart Standzeiten. Dafür müssen alle Fristen in derselben Akte sichtbar sein.

  • Pkw erste Hauptuntersuchung nach 36 Monaten, danach alle 24 Monate
  • Lkw über 3,5 bis 7,5 TonnenHauptuntersuchung alle 12 Monate
  • Lkw über 7,5 TonnenHauptuntersuchung alle 12 Monate, nach der Anfangsphase zusätzlich Sicherheitsprüfung alle 6 Monate
Praxistipp

Pflegen Sie den Kilometerstand bei jeder Werkstattrechnung und jeder Rückgabe. Er ist Grundlage für Wartungsintervalle und für die Abrechnung von Mehr- oder Minderkilometern beim Leasing.

04

Fahrer unterweisen und beauftragen

Nach § 35 DGUV Vorschrift 70 darf der Unternehmer mit dem selbständigen Führen von maschinell angetriebenen Fahrzeugen nur Beschäftigte betrauen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, körperlich und geistig geeignet sind, im Führen des Fahrzeugs unterwiesen sind und ihre Befähigung nachgewiesen haben. Sie müssen außerdem vom Unternehmer ausdrücklich bestimmt sein. Eine schriftliche Beauftragung gilt als zweckmäßig.

Die Unterweisung ist nach § 4 Abs. 1 DGUV Vorschrift 1 bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich zu wiederholen und zu dokumentieren. Für die Fuhrparklösung heißt das: Beauftragung und Unterweisung sind eigene Dokumentarten mit Fälligkeit, verknüpft mit der Fahrerin oder dem Fahrer.

Praxistipp

Koppeln Sie die jährliche Unterweisung an die Führerscheinkontrolle. Ein gemeinsamer Termin halbiert den Aufwand für Fahrer und Fuhrparkleitung.

05

Datenschutz und Mitbestimmung

Führerscheindaten, Schadensberichte und Bußgeldvorgänge sind personenbezogene Daten. Nach dem Grundsatz der Datenminimierung in Art. 5 Abs. 1 lit. c Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) speichern Sie nur, was die Kontrolle braucht. Oft genügt ein Protokoll mit Datum, Klassen, Gültigkeit und prüfender Person. Ob eine Kopie nötig ist, klären Sie mit Ihrem Datenschutz.

Elektronische Prüfverfahren und Fahrzeugdaten, mit denen sich Verhalten oder Leistung von Beschäftigten auswerten lassen, sind dort, wo ein Betriebsrat besteht, in aller Regel nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz mitbestimmungspflichtig. Die übergreifenden Regeln zu Rechten und Löschfristen beschreibt unsere Seite zum Dokumentenmanagement nach DSGVO.

Praxistipp

Geben Sie Führerscheinnachweisen eine eigene Dokumentart mit Löschregel, die mit dem Ende der Fahrberechtigung startet.

Wir zeigen Ihnen, wie das mit enaio bei Ihnen aussieht.

Termin vereinbaren +49 6104 94738-13
Halterpflichten mit Nachweis abbilden

Wir zeigen Ihnen, wie Führerscheinkontrolle, UVV-Prüfung und Unterweisung in enaio als Fristen mit Nachweis laufen, abgestimmt mit Arbeitsschutz und Datenschutz.

Wie läuft eine Schadensmeldung im digitalen Fuhrpark?

Im digitalen Fuhrpark meldet der Fahrer einen Schaden mit Fotos und Unfallbericht direkt in einen Vorgang, der Workflow informiert Fuhrparkleitung und Versicherung, steuert Gutachten, Kostenvoranschlag und Werkstattauftrag und ordnet die Rechnung zu, bis der Fall vollständig dokumentiert in der Fahrzeugakte abgeschlossen ist. Kein Foto bleibt auf einem privaten Smartphone.

Ein strukturierter Vorgang sorgt dafür, dass Versicherer, Gutachter und Werkstatt dieselben Informationen bekommen. Rechnungen aus Werkstatt und Gutachten laufen über den Rechnungseingangsworkflow und werden gegen den freigegebenen Werkstattauftrag geprüft. Wie KI die Schadensregulierung unterstützt, zeigt unser Beitrag zur KI-gestützten Schadensregulierung.

Schaden gemeldet, Vorgang läuft Schaden melden Senden Fotos und Unfallbericht Versicherung informiert Werkstattauftrag Rechnung geprüft In der Fahrzeugakte
Meldung

Fotos, Unfallort, Beteiligte und Unfallbericht, erfasst über Browser, Uploadportal oder E-Mail.

Bewertung

Fuhrparkleitung entscheidet über Gutachten oder Kostenvoranschlag und meldet den Fall dem Versicherer.

Reparatur

Werkstattauftrag mit Freigabe, Termin und Ersatzfahrzeug, bei Bedarf mit Wiedervorlage.

Abschluss

Rechnung geprüft, Regulierung dokumentiert, Schadenhistorie am Fahrzeug fortgeschrieben.

Lieber persönlich klären als weiterlesen?

Wie verwalten Sie Leasing- und Versicherungsverträge im Fuhrpark?

Leasing- und Versicherungsverträge im Fuhrpark verwalten Sie am besten als eigene Vertragsakte, die mit jedem betroffenen Fahrzeug verknüpft ist und Laufzeit, Kündigungsfrist, vereinbarte Laufleistung, Rückgabetermin und Verantwortliche als Metadaten führt, sodass Rückgabe, Verlängerung oder Kündigung rechtzeitig vorbereitet werden. Die Regeln dafür entsprechen der allgemeinen Vertragsverwaltung in enaio, ergänzt um fuhrparktypische Felder.

Leasing und Versicherung mit Fristen Beginn Rückgabe Kilometerstand Wiedervorlage Kfz-Versicherung Hauptfälligkeit Kündigungsfrist Schadenhistorie Rückgabepaket Übergabeprotokoll Schadenhistorie Kilometerstand
Vertrag Worauf es ankommt Frist in der Akte
Leasingvertrag Laufzeit, vereinbarte Kilometerleistung, Abrechnung von Mehr- und Minderkilometern, Zustand bei Rückgabe Rückgabe vorbereiten, Kilometerstand vorher abgleichen
Wartungs- und Servicevertrag Umfang der Leistungen, zugelassene Werkstätten, Freigabegrenzen Vertragsende, Abgleich mit Werkstattrechnungen
Kfz-Versicherung Einzel- oder Flottenvertrag, Deckungsumfang, Selbstbeteiligung, Schadenhistorie Hauptfälligkeit und Kündigungsfrist laut Vertrag
Tankkarten Kartenzuordnung, Sperrung bei Verlust oder Austritt, Abrechnung Kartenablauf, Sperrung beim Fahrerwechsel
Dienstwagenüberlassung Private Nutzung, Kostenbeteiligung, Pflichten der fahrenden Person, Rückgabe Ende der Überlassung, Rückgabeprotokoll

Beispielstruktur. Welche Fristen und Felder Sie führen, richtet sich nach Ihren Verträgen.

Rückgabe ohne Überraschung

Vor dem Leasingende stellt der Workflow Übergabeprotokoll, Schadenhistorie und Kilometerstand zusammen.

Versicherung mit Belegen

Für Gespräche mit dem Versicherer liegt die Schadenhistorie je Fahrzeug vollständig vor.

Überlassung an Personen

Beim Austritt einer Person startet die Rückgabe des Dienstwagens automatisch.

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Wie wird das Fuhrpark­management mit ERP, Buchhaltung und Microsoft 365 verbunden?

Das Fuhrparkmanagement in enaio wird über Schnittstellen mit ERP und Buchhaltung verbunden, sodass Kostenstellen, Kreditoren und Buchungen aus dem ERP kommen und Rechnungen zu Leasing, Werkstatt und Tankkarten mit Fahrzeugbezug zurückgehen, und über Outlook und Microsoft 365 gelangen E-Mails und Anhänge mit wenigen Klicks in die Fahrzeugakte. So lassen sich die Kosten je Fahrzeug aus echten Belegen auswerten.

ERP-System

Kostenstellen, Kreditoren und Anlagen kommen aus SAP, Dynamics 365, proALPHA oder Sage.

enaio Schnittstellen

Rechnungen und Buchhaltung

Leasing-, Werkstatt- und Tankkartenrechnungen werden erfasst, dem Fahrzeug zugeordnet, geprüft und gebucht.

Rechnungseingangsworkflow

Outlook und Microsoft 365

Korrespondenz mit Leasinggeber, Versicherung und Werkstatt wird aus Outlook direkt in die richtige Akte abgelegt.

enaio und Microsoft 365

Eigene Erweiterungen

Wo Standardschnittstellen nicht reichen, entwickelt AWP Consult Anbindungen und Erweiterungen nach einer Prozessanalyse.

Entwicklung und Integration

Klingt passend für Ihr Unternehmen? Sprechen wir darüber.

Beratung anfragen +49 6104 94738-13

Wie arbeiten Fahrer, Werkstätten und Lieferanten mit?

Fahrer, Werkstätten und Lieferanten arbeiten über einen geschützten Fremdzugriff mit, ohne eine eigene enaio-Lizenz zu brauchen: Sie laden Schadensfotos, Prüfberichte, Kostenvoranschläge oder Rechnungen über einen Link mit Passwort hoch, und die Unterlagen landen mit Fahrzeugbezug direkt im richtigen Vorgang.

Für den Austausch mit Externen setzt AWP Consult das eigene AWP Link- und Uploadportal ein. Zugänge haben eine begrenzte Gültigkeit, und Unterlagen gehen nicht unverschlüsselt per E-Mail hin und her. Interne Nutzerinnen und Nutzer greifen über den enaio webclient im Browser auf Fahrzeugakten zu, auch von Standorten ohne eigenen Server. Wie mobiles Arbeiten im Flottenbetrieb aussieht, beschreibt unser Beitrag zum mobilen DMS im Flottenmanagement.

Externe liefern zu, die Akte bleibt geschützt Fahrer Werkstatt Leasinggeber Upload- portal per Link Fahrzeug- akte

Wer was beiträgt

Fahrer: Schadensmeldung mit Fotos, Übergabeprotokolle, Kilometerstand

Werkstätten: Prüfberichte, Kostenvoranschläge, Rechnungen

Leasinggeber und Versicherer: Verträge, Nachträge, Regulierung

Standorte: Einsatzplanung und Rückmeldungen über den Browser

Sie möchten das an Ihren eigenen Dokumenten sehen?

Was Kunden über die Zusammenarbeit mit AWP Consult sagen

Unternehmen aus Spedition, Logistik und Stahlhandel arbeiten mit enaio und AWP Consult, unter anderem in DMS- und Workflow-Projekten.

Nach mehreren Terminen und Vorstellungen war enaio genau die Lösung, die wir uns für ein neues DMS und einen neuen Eingangsrechnungsworkflow vorgestellt haben. Einfache Bedienung, übersichtliche Benutzeroberfläche, klare Prozessabläufe. Sämtliche Dokumente sind schnell und unkompliziert wiederzufinden.
Kommanditgesellschaft Bursped Speditions-GmbH & CoSPEDITION
Mit dem Eingangsrechnungsworkflow von AWP standardisieren wir die Belegbearbeitung in einem sicheren und effizienten Prozess. Die Belegprüfung erfolgt digital und personalisiert, und am Ende steht die automatische Verbuchung in der Finanzbuchhaltung.
KISSEL Spedition GmbHSPEDITION
Logo Kissel SpeditionLogo NoerpelLogo CargoLineLogo Caritas FrankfurtLogo DFBLogo B&B Hotels

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Wie wird die Fuhrparklösung eingeführt?

Die Fuhrparklösung wird in vier Schritten eingeführt: Bestandsaufnahme von Fahrzeugen, Verträgen und heutigen Fristenlisten, Konzept für Fahrzeugakte, Fristen und Rechte, Pilot an einem Standort oder mit einer Fahrzeuggruppe und anschließend Rollout mit Schulung. Fuhrparkleitung, Buchhaltung, Arbeitsschutz und Datenschutz sind von Anfang an beteiligt.

Vier Schritte bis zum Rollout 01 Bestandsaufnahme 02 Konzept 03 Pilot 04 Rollout und Schulung Standort oder Gruppe Fuhrparkleitung, Buchhaltung, Arbeitsschutz, Datenschutz
01

Bestandsaufnahme

Wir erfassen Fahrzeuge, Verträge, Dokumentarten, heutige Listen und Zuständigkeiten.

02

Konzept

Aktenplan, Fristenregeln, Workflows, Rechte und Schnittstellen werden festgelegt und von Ihnen abgenommen.

03

Pilot

Ein Standort oder eine Fahrzeuggruppe startet. Altbestand wird digitalisiert, Fristen werden mit echten Daten geprüft.

04

Rollout und Schulung

Weitere Standorte folgen. Fuhrparkleitung, Key User und Fahrer werden geschult.

Mehr dazu: enaio-Einführung und Schulung und Workflow Management

Wir planen die Schritte gemeinsam mit Ihrem Team.

Termin vereinbaren +49 6104 94738-13

Welche Fehler passieren bei der Digitalisierung des Fuhrparks?

Die häufigsten Fehler bei der digitalen Transformation im Fuhrpark sind eine Tabelle als einzige Fristenquelle, Führerscheinkontrollen ohne Nachweis, Prüfberichte im Handschuhfach, getrennt gepflegte Verträge, Schäden in E-Mail-Postfächern und fehlende Zuständigkeiten nach einem Personalwechsel. Alle lassen sich im Konzept lösen.

Typischer Fehler Folge Besser so
Eine Tabelle als einzige Fristenquelle Termine gehen verloren, sobald die pflegende Person ausfällt oder die Datei kopiert wird. Fristen aus Metadaten der Akte berechnen und als Wiedervorlage mit Vertretung steuern.
Führerschein angesehen, aber nicht dokumentiert Im Ernstfall lässt sich die Kontrolle nicht belegen. Jede Kontrolle mit Datum, Klassen und prüfender Person protokollieren.
Prüfberichte nur im Fahrzeug Bei Verlust oder Fahrzeugwechsel fehlt der Nachweis der UVV-Prüfung. Bericht beim Eingang scannen oder hochladen und am Fahrzeug ablegen.
Verträge getrennt vom Fahrzeug Rückgabetermine und Kündigungsfristen fallen erst auf, wenn es zu spät ist. Vertragsakte mit allen betroffenen Fahrzeugen verknüpfen.
Schäden im E-Mail-Postfach Fotos, Gutachten und Rechnungen passen nicht zusammen, Rückfragen dauern. Schadensmeldung als Vorgang mit festen Schritten und Uploadmöglichkeit.
Keine Zuständigkeit nach Personalwechsel Aufgaben laufen ins Leere, Eskalationen erreichen niemanden. Rollen statt Namen hinterlegen und Vertretungen verbindlich pflegen.

Wir zeigen Ihnen, wie das mit enaio bei Ihnen aussieht.

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Checkliste: Was braucht ein digitales Fuhrpark­management?

Diese Punkte sollten vor dem Start geklärt sein und bilden die Grundlage für das Lastenheft.

01

Fahrzeuge und Dokumente

  • Fahrzeugliste mit Kennzeichen, Fahrzeugklasse und Kostenstelle
  • Register und Dokumentarten der Fahrzeugakte festgelegt
  • Fristen je Fahrzeugklasse für HU und Sicherheitsprüfung
  • Intervall der UVV-Prüfung und prüfende Sachkundige
  • Altbestand an Papieren und Prüfberichten erfasst
02

Fahrer und Nachweise

  • Prüfintervall der Führerscheinkontrolle beschlossen
  • Verfahren der Kontrolle: Sichtprüfung oder elektronisch
  • Unterweisung und Beauftragung als Dokumentart
  • Rechte und Löschregeln mit Datenschutz abgestimmt
  • Betriebsrat eingebunden, wo einer besteht
03

Verträge, Kosten und Systeme

  • Leasing-, Versicherungs- und Serviceverträge erfasst
  • Rückgabe- und Kündigungsfristen als Wiedervorlage
  • Rechnungen mit Fahrzeugbezug im Rechnungseingang
  • Schnittstellen zu ERP und Microsoft 365 geklärt
  • Zugang für Fahrer, Werkstätten und Lieferanten

Lieber persönlich klären als weiterlesen?

Welche Begriffe im Fuhrpark­management sollten Sie kennen?

Die wichtigsten Begriffe aus Fuhrpark, Arbeitsschutz und Verkehrsrecht, kurz erklärt.

Halter
Wer ein Fahrzeug für eigene Rechnung nutzt und darüber verfügt. Bei Firmenfahrzeugen in aller Regel das Unternehmen, das für Fahrberechtigung und Zustand der Fahrzeuge einstehen muss.
Halterhaftung
Verantwortung des Halters, unter anderem strafrechtlich nach § 21 StVG, wenn er Fahrten ohne erforderliche Fahrerlaubnis anordnet oder zulässt.
Führerscheinkontrolle
Regelmäßige Prüfung, ob Fahrerinnen und Fahrer die für das Fahrzeug erforderliche Fahrerlaubnis besitzen, mit Protokoll als Nachweis.
UVV-Prüfung
Prüfung der Fahrzeuge auf betriebssicheren Zustand nach § 57 DGUV Vorschrift 70, mindestens einmal jährlich durch Sachkundige.
Hauptuntersuchung
Gesetzliche Untersuchung nach § 29 StVZO, umgangssprachlich TÜV, mit Fristen je Fahrzeugart nach Anlage VIII.
Digitale Fahrzeugakte
Elektronische Akte je Fahrzeug mit Registern für Papiere, Verträge, Prüfungen, Wartung, Schäden und Kosten.
Dienstwagenüberlassungsvertrag
Vereinbarung zwischen Unternehmen und beschäftigter Person über Nutzung, Pflichten und Rückgabe eines Dienstwagens.
Fahrtenbuch
Aufzeichnung jeder Fahrt mit Datum, Kilometerstand, Ziel und Zweck. Steuerlich die Alternative zur pauschalen Ein-Prozent-Methode bei privater Nutzung.
Gemischter Fuhrpark
Fuhrpark aus unterschiedlichen Fahrzeugarten, etwa Pkw, Transporter und Lkw, mit unterschiedlichen Fristen und Fahrerlaubnisklassen.

Unsicher, wo Sie anfangen sollen? Wir ordnen Ihre Ausgangslage ein.

Erstgespräch vereinbaren +49 6104 94738-13

Häufige Fragen zum Fuhrpark­management

Was ist Fuhrparkmanagement?

Fuhrparkmanagement ist das Verwalten, Planen und Überwachen aller Firmenfahrzeuge, von der Beschaffung über Einsatz, Wartung und Prüfungen bis zur Rückgabe. Dazu gehören auch Fahrerberechtigungen, Verträge, Schäden und Kosten. Mit enaio werden die zugehörigen Dokumente in einer digitalen Fahrzeugakte geführt. Fristen laufen als Wiedervorlage, Abläufe als Workflow.

Welche Vorteile hat ein digitales Fuhrparkmanagement?

Fristen für Hauptuntersuchung, UVV-Prüfung und Führerscheinkontrolle werden nicht mehr übersehen, und jeder Nachweis ist in Sekunden auffindbar. Wartungstermine lassen sich bündeln, das senkt Ausfallzeiten und Werkstattkosten. Rechnungen sind dem Fahrzeug zugeordnet, sodass die Kosten je Fahrzeug sichtbar werden.

Wie verwalte ich einen gemischten Fuhrpark effizient?

Legen Sie Fahrzeugklassen als Metadatum an, denn Prüffristen und Fahrerlaubnisklassen unterscheiden sich zwischen Pkw, Transportern und Lkw. Die Fuhrparklösung berechnet daraus die richtigen Fälligkeiten, etwa 24 Monate Hauptuntersuchung beim Pkw nach der Erstprüfung und 12 Monate beim Lkw über 3,5 Tonnen. Fahrer werden nur Fahrzeugen zugeordnet, für deren Klasse eine geprüfte Fahrerlaubnis vorliegt.

Wie oft muss der Arbeitgeber den Führerschein kontrollieren?

Ein festes Intervall schreibt das Gesetz nicht vor, und höchstrichterliche Rechtsprechung dazu gibt es bislang nicht. Viele Unternehmen kontrollieren halbjährlich, weil der Halter nach § 21 StVG schon bei Fahrlässigkeit haftet. Ein Gesetzentwurf des Bundesrates (Drucksache 21/1386) will eine einmalige Vorlage genügen lassen, solange kein Anlass für eine erneute Prüfung besteht. Klären Sie den aktuellen Stand und hinterlegen Sie Ihr Intervall als Regel in der Fuhrparklösung.

Was ist die UVV-Prüfung und wie oft ist sie fällig?

Die UVV-Prüfung ist die Prüfung von Fahrzeugen auf betriebssicheren Zustand nach § 57 DGUV Vorschrift 70. Sie ist bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich durch einen Sachkundigen durchzuführen. Das Ergebnis ist schriftlich festzuhalten und mindestens bis zur nächsten Prüfung aufzubewahren. In der digitalen Fahrzeugakte liegt der Prüfbericht am Fahrzeug, die nächste Frist wird automatisch gesetzt.

Wie plane ich die Fuhrpark-Wartung und die Hauptuntersuchung?

Hinterlegen Sie für jedes Fahrzeug Erstzulassung, Fahrzeugklasse, Wartungsintervall und Kilometerstand. Daraus berechnet die Fuhrparklösung die Termine für Inspektion, Hauptuntersuchung und UVV-Prüfung und sendet rechtzeitig eine Wiedervorlage. Liegen Termine nah beieinander, lassen sie sich in einem Werkstattbesuch bündeln.

Lässt sich Fuhrparkmanagement mit dem ERP-System verbinden?

Ja. enaio wird an SAP, Microsoft Dynamics 365, proALPHA, Sage und weitere ERP-Systeme angebunden. Kostenstellen, Kreditoren und Anlagen kommen aus dem ERP, Rechnungen zu Leasing, Werkstatt und Tankkarten werden mit Fahrzeugbezug geprüft und gebucht. Der Beleg bleibt mit der Buchung verknüpft und ist aus beiden Systemen erreichbar.

Wie werden die Kosten im Fuhrpark transparent?

Indem jede Rechnung beim Eingang einem Fahrzeug und einer Kostenart zugeordnet wird: Leasing, Versicherung, Kraftstoff, Wartung, Reparatur und Schäden. In der Fahrzeugakte entsteht so die vollständige Kostenhistorie, die Auswertung erfolgt im ERP oder Controlling. Zusammen mit Kilometerstand und Schadenhistorie lässt sich erkennen, welche Fahrzeuge ausgetauscht oder anders eingesetzt werden sollten.

Brauche ich eine eigene Fuhrparksoftware, wenn ich enaio nutze?

Das hängt vom Schwerpunkt ab. Für Dokumente, Fristen, Verträge, Schäden und Workflows reicht die Fuhrparklösung in enaio. Für Telematik, GPS-Ortung oder Tankdatenanalyse sind spezialisierte Systeme stärker, sie bleiben dann für die Fahrzeugdaten zuständig. Wir klären in der Analyse, welche Aufgaben wo am besten aufgehoben sind.

Funktioniert die Fuhrparklösung auch mit Microsoft 365?

Ja. enaio ist in Outlook und Microsoft Office integriert, E-Mails von Leasinggebern, Versicherern und Werkstätten werden mit wenigen Klicks in die richtige Fahrzeugakte abgelegt. Dokumente lassen sich aus Word und Excel heraus speichern und öffnen. Der Zugriff ist auch im Browser über den enaio webclient möglich.

Mit einem Standort oder einer Fahrzeuggruppe starten

Ein Pilot mit echten Fahrzeugen und Fristen zeigt, wie Fahrzeugakte, Wiedervorlagen und Schadensworkflow bei Ihnen funktionieren.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Die rechtlichen Aussagen zu Halterhaftung, Fahrerlaubnis, Prüffristen und Unfallverhütung stützen sich auf folgende amtliche und etablierte Quellen. Stand der Prüfung: Oktober 2026.

Ihr Fuhrpark, einmal sauber aufgestellt

In einer Fuhrpark-Analyse nehmen wir Fahrzeuge, Fristenlisten, Verträge und Nachweise auf und zeigen, wie Fahrzeugakte, Wiedervorlagen und Workflows in enaio bei Ihnen aussehen.

  • Persönlich in Dietzenbach oder online
  • Mit Fuhrparkleitung, Buchhaltung und Arbeitsschutz
  • Ergebnis: konkreter Projektvorschlag
Ihr zertifizierter Partner für revisionssicheres Dokumentenmanagement, ECM und DMS im DACH-Raum seit 2006.
150+ REFERENZKunden IM DACH RAUM SEIT 2006
250+ abgeschlossene Projekte SEit 2006
Durchschnittlich 12–18 Monate Amortisation bei +40 Unternehmen

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