DMS-Einführung: die 5 häufigsten Fehler und wie Sie sie vermeiden
Die meisten DMS-Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an der Vorbereitung. Diese fünf Fehler sehen wir am häufigsten, und so umgehen Sie sie.
Fehler 1: Alles auf einmal wollen
Wer das gesamte Unternehmen in einem Schritt digitalisieren will, verliert sich in Komplexität. Besser ist ein klar abgegrenzter erster Anwendungsfall, etwa der Rechnungseingang, der schnell Nutzen zeigt. Genau dafür gibt es die Einstiegspakete.
Fehler 2: Die Struktur nicht durchdenken
Eine schlecht geplante Objekt- und Aktenstruktur rächt sich später bei jeder Suche. Investieren Sie früh in ein sauberes Konzept, wie in unserer Anleitung zu Mandant, Objekttypen und Rechten beschrieben.
Fehler 3: Die Anwender vergessen
Ein System, das niemand annimmt, bringt nichts. Binden Sie die späteren Anwender früh ein, fragen Sie nach ihren echten Abläufen und schulen Sie an realen Beispielen. Akzeptanz entsteht durch Beteiligung, nicht durch eine E-Mail zum Go-Live.
Fehler 4: Schnittstellen unterschätzen
Ein DMS lebt vom Zusammenspiel mit ERP und Buchhaltung. Wer Schnittstellen und Stammdaten zu spät anpackt, bekommt am Ende Datenchaos. Klären Sie den Datenfluss früh, wie in unserem Beitrag zu enaio mit SAP und DATEV.
Fehler 5: Keine Verfahrensdokumentation
Spätestens bei einer Prüfung fehlt sie. Die Verfahrensdokumentation beschreibt, wie Ihr System und Ihre Prozesse arbeiten. Sie gehört von Anfang an gepflegt, nicht erst kurz vor der Betriebsprüfung erstellt.
Fazit
Eine gute DMS-Einführung ist zu 30 Prozent Technik und zu 70 Prozent Organisation. Mit enaio ist die Technik solide, den Rest gestalten wir gemeinsam mit Ihnen, Schritt für Schritt.