Migration auf enaio: Altdaten und Bestandsakten sauber übernehmen
Eine Migration entscheidet über den Start ins neue System. Wer Altdaten unbesehen übernimmt, schleppt das alte Chaos mit. Diese Anleitung zeigt, wie es sauber gelingt.
1. Bestand analysieren
Bevor etwas wandert, brauchen Sie ein klares Bild: Welche Dokumentenarten, welche Mengen, welche Qualität? Oft zeigt sich hier, dass ein erheblicher Teil der Altdaten gar nicht aufbewahrungspflichtig oder längst überholt ist.
2. Bereinigen statt mitschleppen
Die Migration ist die beste Gelegenheit zum Aufräumen. Dubletten, abgelaufene Unterlagen und nicht mehr benötigte Daten gehören nicht ins neue System. Weniger, aber saubere Daten sind mehr wert als ein vollständiger Altbestand.
3. Mapping festlegen
Jedes Altdokument braucht einen Platz in der neuen Struktur. Definieren Sie, welche alten Felder auf welche neuen Indexfelder abgebildet werden. Ein sauberes Mapping ist die Voraussetzung dafür, dass nach der Migration alles auffindbar ist. Die passende Zielstruktur planen Sie wie in unserer Anleitung zu Objekttypen und Rechten.
4. Testmigration
Migrieren Sie nie direkt produktiv. Eine Testmigration mit einer repräsentativen Stichprobe zeigt Probleme früh: falsche Zuordnungen, fehlende Felder, kaputte Verknüpfungen. Erst wenn der Test sauber ist, folgt der echte Lauf.
5. Übernahme und Abnahme
Nach der Hauptmigration folgt die Abnahme: Stichproben prüfen, Vollständigkeit bestätigen, Verknüpfungen testen. Erst danach wird das Altsystem stillgelegt. Wir begleiten die Migration auf enaio von der Analyse bis zur Abnahme.