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Vendor-Lock-in beim DMS vermeiden: Worauf Sie bei Vertrag und Datenexport achten | AWP Consult
Insiderwissen

Vendor-Lock-in beim DMS vermeiden: Daten gehören Ihnen

Ein DMS begleitet ein Unternehmen über viele Jahre. Umso wichtiger ist die Frage, die kaum jemand vor der Unterschrift stellt: Wie komme ich da im Ernstfall wieder raus?

Was Lock-in bedeutet

Von Vendor-Lock-in spricht man, wenn ein Wechsel des Anbieters so teuer oder aufwendig wird, dass er praktisch unmöglich ist. Beim DMS ist das besonders heikel, weil hier Ihre gesamte Dokumentenhistorie liegt.

Die entscheidende Frage: der Datenexport

Können Sie Ihre Dokumente samt Metadaten jederzeit vollständig und in einem nutzbaren Format exportieren? Wenn ja, behalten Sie die Hoheit über Ihre Daten. Wenn nein, sitzen Sie fest. Lassen Sie sich den Export nicht zusagen, sondern zeigen.

Insider: Verlangen Sie schon vor der Unterschrift einen dokumentierten Export-Weg. Ein Anbieter, der nichts zu verbergen hat, beschreibt offen, wie Ihre Daten das System wieder verlassen können. Ausweichende Antworten sind ein Warnsignal.

Offene Formate und Standards

Dokumente in offenen, langfristig lesbaren Formaten und strukturierte Metadaten in exportierbarer Form sind die beste Versicherung. Proprietäre Container, die nur der Hersteller öffnen kann, sind das Gegenteil.

Worauf der Vertrag achten sollte

  • Recht auf vollständigen Datenexport, auch bei Vertragsende.
  • Klare Regelung zu Formaten und Übergabe.
  • Faire Kündigungs- und Übergangsbedingungen.

Datenhoheit mit enaio

Mit enaio behalten Sie die Kontrolle über Ihre Daten, wahlweise in der Cloud oder On-Premises. Wir legen Wert auf transparente, exportierbare Strukturen, damit Ihre Dokumente Ihre Dokumente bleiben.

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Fazit
Ein Dokumentensystem begleitet ein Unternehmen über viele Jahre. Deshalb entscheidet sich die Abhängigkeit vom Anbieter nicht beim Einstieg, sondern beim gedachten Ausstieg. Die entscheidende Frage lautet nicht, was das System kann, sondern ob die eigenen Daten jederzeit vollständig wieder herauskommen.
  • Der Export sollte Dokumente samt Merkmalen und Historie umfassen, nicht nur die Dateien.
  • Der Weg dorthin gehört vor der Unterschrift dokumentiert, nicht erst im Ernstfall erfragt.
  • Offene Formate und gängige Schnittstellen senken die Abhängigkeit spürbar.
  • Wer beim Thema Export ausweicht, sagt damit schon etwas über die spätere Zusammenarbeit.
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