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E-Rechnung in der Logistik: XRechnung und ZUGFeRD automatisch verarbeiten

Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen können. AWP Consult setzt die E-Rechnungsverarbeitung mit enaio® für Logistik und Spedition um, vom Eingang im Format XRechnung oder ZUGFeRD bis zur Übergabe an das ERP-System.

Empfang seit 1. Januar 2025
Pflicht für alle Unternehmen im B2B-Bereich
Versand ab 1. Januar 2027
Bei mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz, ab 2028 für alle
XRechnung und ZUGFeRD
Formate nach EN 16931 automatisch verarbeitet
Übergabe an das ERP-System
SAP, DATEV, Microsoft Dynamics 365, proALPHA, Sage
Seit 2006 am Markt
Über 150 Kunden in der DACH-Region
Zertifizierter enaio® Partner
Dietzenbach bei Frankfurt
GoBD- und DSGVO-konform
2025
Empfangspflicht
für alle Unternehmen
2027
Versandpflicht bei mehr als
800.000 Euro Vorjahresumsatz
1 bis 2
Tage Durchlaufzeit
statt 8 bis 12 Tagen
150+
Kunden in der
DACH-Region

E-Rechnungsverarbeitung mit enaio® für Logistik und Spedition

Alle Eingangsformate, ob XRechnung, ZUGFeRD oder PDF, laufen in einem automatischen Workflow zusammen. Weitere Bausteine für Transport und Lager zeigt die Übersicht enaio® für Logistik und Transport.

01

XRechnung automatisch empfangen

enaio® empfängt XRechnungen direkt aus dem Postfach oder einem E-Rechnungsportal. Die strukturierten Daten werden ohne manuelle Erfassung übernommen.

02

ZUGFeRD verarbeiten

ZUGFeRD kombiniert maschinenlesbares XML mit einer lesbaren PDF-Ansicht. enaio® liest den XML-Teil aus und startet den Freigabe-Workflow.

03

PDF-Rechnungen per KI

Viele Subunternehmer senden Rechnungen weiterhin als PDF. Das KI-Modul enaio® kairos klassifiziert diese Belege und liest die Daten aus, bei gut strukturierten Standardbelegen mit einer Erkennungsrate von 80 bis 95 Prozent. Danach läuft derselbe Workflow wie bei der XRechnung.

04

Direkte ERP-Übergabe

Die Rechnungsdaten gehen an SAP, DATEV, Microsoft Dynamics 365, proALPHA, Sage und weitere ERP-Systeme. Gebucht wird ohne erneute Dateneingabe, Skontofristen werden erkannt und im Workflow überwacht. Wie der gesamte Ablauf aussieht, zeigt die Rechnungsverarbeitung mit enaio®.

05

GoBD-konforme Archivierung

Alle E-Rechnungen werden unveränderbar, vollständig und mit Audit-Trail archiviert. Maßgeblich ist der strukturierte Datensatz im Original. Als Buchungsbelege werden Rechnungen 8 Jahre aufbewahrt.

06

Vorbereitung auf die Versandpflicht

AWP Consult bereitet Sie schrittweise vor: zuerst E-Rechnungen empfangen und verarbeiten, danach selbst Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD ausstellen, rechtzeitig vor dem für Ihr Unternehmen geltenden Stichtag.

Lagerhalle mit Hochregalen in einem Logistikunternehmen
2025 bis 2028
Die E-Rechnungspflicht kommt in Stufen

Was die E-Rechnungspflicht konkret bedeutet und wann was gilt

Die Empfangspflicht gilt seit dem 1. Januar 2025, die Versandpflicht folgt gestaffelt 2027 und 2028. Einen ausführlichen Überblick gibt unsere Seite E-Rechnung. AWP Consult bereitet Logistikunternehmen auf beide Phasen vor.

Seit 1. Januar 2025: Empfangspflicht für alle

Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen im B2B-Bereich in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Für den Empfang genügt ein E-Mail-Postfach. Entscheidend ist, dass die strukturierten Daten gelesen, geprüft und im Original archiviert werden.

Übergangsregel bis Ende 2026

Bis zum 31. Dezember 2026 dürfen Rechnungen weiterhin auf Papier oder als sonstige elektronische Rechnung, etwa als einfaches PDF, versendet werden. In der Logistik kommen deshalb vorerst weiter gemischte Formate von Subunternehmern und Partnern an.

Ab 2027 und 2028: Versandpflicht gestaffelt

Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz E-Rechnungen versenden. Ab dem 1. Januar 2028 gilt die Versandpflicht für alle Unternehmen. Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind vom Versand ausgenommen, müssen E-Rechnungen aber empfangen können.

EN 16931: XRechnung und ZUGFeRD

Als E-Rechnung gilt eine Rechnung in einem strukturierten Format nach der europäischen Norm EN 16931. XRechnung ist reines XML und für die maschinelle Verarbeitung gedacht. ZUGFeRD kombiniert das XML mit einer lesbaren PDF-Ansicht und erfüllt die Norm ab dem Profil EN 16931. Ein reines PDF ist keine E-Rechnung.

Gutschriftverfahren in der Logistik

In der Logistik werden Frachtleistungen häufig per Gutschrift abgerechnet, die der Auftraggeber selbst ausstellt. Umsatzsteuerliche Gutschriften gelten als Rechnung und fallen ebenfalls unter die E-Rechnungspflicht. Eingehende Gutschriften laufen in enaio® durch denselben Workflow wie Rechnungen. Für ausgehende Gutschriften muss das ERP- oder Abrechnungssystem zum jeweiligen Stichtag ein Format nach EN 16931 erzeugen können, das prüft AWP Consult im Projekt.

Validierung eingehender E-Rechnungen

Bevor eine E-Rechnung in die Freigabe geht, wird sie geprüft. Dazu gehören die formale Prüfung gegen EN 16931, die Pflichtangaben nach § 14 UStG und der Abgleich mit Bestellung oder Frachtauftrag. Fehlerhafte Rechnungen landen mit einem Hinweis in einer Klärungsaufgabe, statt unbemerkt gebucht zu werden.

Subunternehmer-Rechnungen in verschiedenen Formaten

In der Logistik senden Subunternehmer Rechnungen als PDF, XRechnung oder ZUGFeRD. Das KI-Modul enaio® kairos verarbeitet alle Formate einheitlich, der Workflow bleibt unabhängig vom Eingangsformat gleich. Abgelegt wird jede Rechnung zusammen mit Auftrag und Ablieferbeleg in der digitalen Speditionsakte.

Was sich im Rechnungseingang verändert

Typische Effekte nach der Einführung, abhängig von Belegvolumen, Formatmix und ERP-System.

MessbereichVorherNachherErgebnis
Durchlaufzeit je Rechnung8 bis 12 Tage1 bis 2 TageDeutlich schneller freigegeben
RechnungserfassungJeder Beleg wird abgetipptStrukturierte Daten werden übernommenAufwand je Beleg sinkt deutlich
SkontoausnutzungFristen werden oft verpasstFristen im Workflow überwachtMehr Skonto realisiert
Fehler bei der ErfassungTippfehler und DoppelerfassungenValidierung vor der FreigabeWeniger Korrekturen
E-RechnungspflichtOffene Fragen zu Formaten und FristenEmpfang, Prüfung und Archivierung geregeltPflichten sicher abgedeckt
ERP-BuchungManuell und verzögertAutomatische ÜbergabeZeitnah gebucht

Wie ein AWP-Projekt läuft

Kein Big-Bang-Rollout. Einstieg mit einem Prozess, messbare Ergebnisse, dann gezielter Ausbau.

  • Erstgespräch und Prozessaufnahme vor Projektstart
  • Transparente Aufwandsschätzung vor Vertragsunterzeichnung
  • Keine versteckten Positionen nach Projektstart
  • Jede Phase mit klarem Ergebnis abgenommen
  • Langfristiger Support-Partner nach Go-live
Modernes Büro für die Projektarbeit
8 bis 16
Wochen typische Projektdauer

Von der Analyse bis zum Go-live in vier Schritten

Ein typisches Projekt dauert 8 bis 16 Wochen, abhängig von Belegvolumen und Schnittstellen.

Analyse und Konzept

Prozessaufnahme, Belegarten und Anforderungen erfassen.

Konfiguration

Eingangskanäle, Validierung, Freigabe-Workflows und ERP-Schnittstelle.

Test und Schulung

Abnahme und rollenspezifische Schulungen.

Go-live und Support

Produktivstart, KPI-Messung, laufender Support.
Beratungsgespräch zur Einführung der E-Rechnung
seit 2006
Erfahrung im Dokumentenmanagement

150+
Kunden in der DACH-Region

Ihr Partner für die E-Rechnung in Logistik und Spedition

AWP Consult GmbH aus Dietzenbach bei Frankfurt begleitet mittelständische Unternehmen seit 2006 bei der Einführung von enaio®, in Logistik, Industrie, Wohlfahrt und Dienstleistung. Was ein DMS für Speditionen insgesamt leisten sollte, beschreibt die Seite DMS für Speditionen.

Als zertifizierter enaio® Partner betreuen wir über 150 Kunden in der DACH-Region. Transparenz über Aufwand und Umfang vor dem ersten Vertragsabschluss ist unser Grundprinzip, mit klaren Projektphasen statt Überraschungen im Projektverlauf.

Häufige Fragen zur E-Rechnung in der Logistik

Was regelt die E-Rechnungspflicht?

Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen können. Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz E-Rechnungen versenden, ab dem 1. Januar 2028 gilt das für alle. Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind vom Versand ausgenommen. Bis Ende 2026 dürfen Papierrechnungen und sonstige elektronische Rechnungen weiter versendet werden.

Können Subunternehmer-Rechnungen im PDF-Format automatisch verarbeitet werden?

Ja. Das KI-Modul enaio® kairos verarbeitet XRechnung, ZUGFeRD und klassische PDF-Rechnungen in einem einheitlichen Workflow. Bei gut strukturierten Standardbelegen liegt die Erkennungsrate typischerweise bei 80 bis 95 Prozent.

Wann sollten Logistikunternehmen starten?

So früh wie möglich, denn die Empfangspflicht gilt bereits. Wer eingehende E-Rechnungen noch manuell bearbeitet, verschenkt den Vorteil der strukturierten Daten. Ein funktionierender Eingang ist außerdem die Grundlage für den eigenen Versand ab 2027 oder 2028.

Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?

Beide Formate entsprechen der europäischen Norm EN 16931. XRechnung ist reines strukturiertes XML. ZUGFeRD kombiniert maschinenlesbares XML mit einer lesbaren PDF-Ansicht. enaio® verarbeitet beide Formate.

Gilt die E-Rechnungspflicht auch für Gutschriften?

Ja. Umsatzsteuerliche Gutschriften, wie sie in der Logistik für Frachtleistungen üblich sind, gelten als Rechnung und unterliegen denselben Pflichten. Eingehende Gutschriften laufen in enaio® durch denselben Workflow wie Rechnungen.

Wie lange müssen E-Rechnungen aufbewahrt werden?

Rechnungen sind Buchungsbelege und werden nach dem Bürokratieentlastungsgesetz IV 8 Jahre aufbewahrt. Maßgeblich ist der strukturierte Datensatz im Original, nicht eine daraus erzeugte PDF-Ansicht. enaio® archiviert ihn unveränderbar und mit Audit-Trail.

E-Rechnung für Ihren Logistikbetrieb jetzt vorbereiten

AWP Consult setzt die E-Rechnungsverarbeitung mit enaio® um, von XRechnung und ZUGFeRD bis zur automatischen ERP-Buchung.

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Fazit

In der Logistik trifft die Umstellung auf elektronische Rechnungen auf besonders viele Belegarten, Gutschriften und wechselnde Partner. Umso wichtiger ist, dass eingehende Formate verarbeitet und im Original aufbewahrt werden. Der Empfang ist seit 2025 Pflicht, der eigene Versand folgt gestaffelt 2027 und 2028.
  • Die Empfangsbereitschaft betrifft alle Unternehmen und ist der erste Schritt.
  • Die gängigen Formate unterscheiden sich im Aufbau, beide müssen verarbeitet werden können.
  • Aufbewahrt wird der strukturierte Datensatz, nicht eine daraus erzeugte Ansicht.
  • Weil die Daten strukturiert vorliegen, lässt sich die Prüfung weitgehend automatisieren.
Ihr zertifizierter Partner für revisionssicheres Dokumentenmanagement, ECM und DMS im DACH-Raum seit 2006.
150+ REFERENZKunden IM DACH RAUM SEIT 2006
250+ abgeschlossene Projekte SEit 2006
Durchschnittlich 12–18 Monate Amortisation bei +40 Unternehmen

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enaio® Partner DACH

Investitionssicherung durch zertifizierten enaio-Implementierungspartner mit 19 Jahren Projekterfahrung.

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