Dokumentenmanagement für Wohlfahrt und soziale Einrichtungen: mehr Zeit für Menschen
Digitale Klientenakte, DSGVO-konformes Dokumentenmanagement und automatisierte Workflows mit enaio® für Träger, Wohlfahrtsverbände, soziale Einrichtungen und NGOs in der DACH-Region.
Gesundheits- und Sozialdaten
im Rechtekonzept
am Markt seit
DACH-Region
Was enaio® für Wohlfahrt und Soziales leistet
Lösungen für die besonderen Anforderungen von Trägern, Verbänden und Einrichtungen der Sozialwirtschaft.
Digitale Klientenakte
Alle Dokumente einer betreuten Person in einer strukturierten Akte: Anamnese, Verlaufsberichte, Hilfepläne, Medikationspläne und Einwilligungen. Die Anbindung an Ihre Pflege- oder Abrechnungssoftware klären wir im Projekt.
Schutz nach Art. 9 DSGVO
Gesundheits- und Sozialdaten gehören zu den besonders geschützten Daten. Feingranulare Berechtigungen, lückenloser Audit-Trail, regelbasierte Löschfristen und Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum oder im eigenen Haus. Wie der Betrieb im Rechenzentrum aussieht, beschreibt die Seite zum enaio® Cloud Hosting.
Fördermittelmanagement
Förderanträge, Zuwendungsbescheide, Belege und Verwendungsnachweise in einer Projektakte, sofort verfügbar, wenn der Zuwendungsgeber prüft.
Digitale Personalakte
Festangestellte, Ehrenamtliche und Freiwillige im FSJ oder BFD: alle Beschäftigungsformen in einer DSGVO-konformen Personalakte, mit Löschfristen je Dokumenttyp. Mehr dazu auf der Seite zur digitalen Personalakte mit enaio®.
Prüfungsbereitschaft
Medizinischer Dienst (MD), Heimaufsicht, Jugendamt, Zuwendungsgeber oder Finanzamt: Für jede Prüfungsart stehen die relevanten Unterlagen als strukturierter Export bereit.
Regelbasierte Löschfristen
Dokumente werden nach festgelegten Regeln aufbewahrt und gelöscht, jede Löschung wird revisionssicher protokolliert. Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO lassen sich so deutlich schneller beantworten.
Worauf es bei Trägern und Einrichtungen ankommt
Vier Themen, die in Projekten mit sozialen Einrichtungen regelmäßig über den Erfolg entscheiden.
Mitbestimmung: Betriebsrat, Mitarbeitervertretung oder Personalrat
DSGVO Art. 9 und Sozialgeheimnis
Anbindung an Pflege- und Abrechnungssoftware
Prüfungen vorbereiten: Medizinischer Dienst und Heimaufsicht
Sozialgeheimnis, Fördermittelnachweis und SGB-Fristen
Drei Anforderungen, die soziale Einrichtungen von Unternehmen der freien Wirtschaft unterscheiden und im DMS von Anfang an mitgedacht werden.
Sozialgeheimnis
Das Sozialgeheimnis nach § 35 SGB I bindet die Leistungsträger. Freie Träger, die Sozialdaten erhalten, sind nach § 78 SGB X an denselben Schutz gebunden, in der Kinder- und Jugendhilfe zusätzlich über § 61 Abs. 3 SGB VIII. Im DMS wird das über Rollen je Fall, Hilfeart und Team umgesetzt. Übermittlungen an Dritte werden mit ihrer Rechtsgrundlage in der Akte dokumentiert.
Fördermittelnachweis
Zuwendungsbescheid, Mittelabrufe, Belege, Teilnahmelisten und Sachberichte liegen in einer Projektakte je Förderung. Der Verwendungsnachweis mit Sachbericht und zahlenmäßigem Nachweis lässt sich daraus vollständig zusammenstellen. Prüfrechte und Aufbewahrungspflichten aus dem Bescheid werden als Wiedervorlage hinterlegt.
Fristen aus dem SGB
Ob Fortschreibung des Hilfeplans nach § 36 SGB VIII, Gesamtplanung in der Eingliederungshilfe nach SGB IX oder Qualitätsprüfung in der Pflege nach § 114 SGB XI: Fristen und Wiedervorlagen werden direkt an der Akte geführt. Die Löschung von Sozialdaten richtet sich nach § 84 SGB X und wird je Dokumenttyp geregelt.
Was sich nach der Einführung verändert
Typische Veränderungen nach dem Go-live, verglichen mit der Arbeit mit Papier, E-Mail und Netzlaufwerken.
| Bereich | Vorher | Nachher | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Vollständigkeit der Klientenakte | Papier, E-Mail, Laufwerke | Zentrale strukturierte Akte | Vollständig und sofort verfügbar |
| Auskunft nach Art. 15 DSGVO | Manuelle Suche in mehreren Ablagen | Digitale Zusammenstellung aus einer Akte | Monatsfrist sicher einhalten |
| Löschfristen | Manuell, fehleranfällig | Regelbasiert, protokolliert | Löschung nachweisbar |
| Prüfung durch den Medizinischen Dienst | Tagelange Suche | Strukturierter Export | Aufwand sinkt deutlich |
| Fördermittelnachweis | Aus vielen Quellen zusammengestellt | Vollständige Projektakte | Sofort verfügbar |
Wie ein AWP-Projekt läuft
Kein Big-Bang-Rollout. Einstieg mit einem Prozess, messbare Ergebnisse, dann gezielter Ausbau. Den vollständigen Ablauf beschreibt die Seite zur Einführung von enaio®.
- Erstgespräch und Prozessaufnahme vor jeder Entscheidung
- Transparente Aufwandsschätzung vor Vertragsunterzeichnung
- Klar abgestimmter Projektumfang ohne nachträgliche Überraschungen
- Jede Phase mit klarem Ergebnis abgenommen
- Langfristige Betreuung nach dem Go-live
Von der Analyse bis zum Go-live
Typische Projektdauer: 8 bis 16 Wochen, abhängig von Umfang und Anzahl der Prozesse.
Analyse und Konzept
Konfiguration
Test und Schulung
Go-live und Support
Was Kunden über AWP Consult sagen
Die digitale Klientenakte hat unsere Arbeit grundlegend verändert. Dokumente in Sekunden, und die DSGVO-Konformität ist endlich wirklich sichergestellt.
AWP Consult hat das Berechtigungskonzept so entwickelt, dass unser Betriebsrat von Anfang an zugestimmt hat.
Die automatischen Löschfristen haben uns bei der DSGVO-Prüfung gerettet. Alles protokolliert, alles nachweisbar.
DSGVO-Expertise für soziale Einrichtungen
AWP Consult GmbH aus Dietzenbach bei Frankfurt begleitet seit 2006 Träger, Verbände und Einrichtungen ebenso wie Unternehmen aus Logistik, Industrie und Dienstleistung bei der Einführung von enaio®. Als zertifizierter enaio® Partner betreut AWP Consult über 150 Kunden in der DACH-Region. Wie wir Träger vor dem Projektstart beraten, zeigt die Seite zur enaio® Beratung.
Ein klar abgestimmter Projektumfang vor dem ersten Vertragsabschluss ist unser Grundprinzip. So bleiben Aufwand und Zeitplan für Geschäftsführung, Datenschutz und Interessenvertretung jederzeit nachvollziehbar.
Häufige Fragen zum Dokumentenmanagement in der Wohlfahrt
Lässt sich enaio® an Pflege- und Abrechnungssoftware anbinden?
Ist die Einführung mitbestimmungspflichtig?
Wie werden Sozialdaten nach Art. 9 DSGVO geschützt?
Für welche Organisationsgrößen ist enaio® geeignet?
Welche Aufbewahrungsfristen gelten in sozialen Einrichtungen?
Wie unterstützt ein DMS den Verwendungsnachweis für Fördermittel?
Beratung für Träger, Verbände und soziale Einrichtungen
AWP Consult aus Dietzenbach kennt die besonderen Anforderungen sozialer Einrichtungen und entwickelt Lösungen, die in der Praxis funktionieren.