Was unsere enaio Beratung vor dem Projekt klärt
Ist-Analyse: Wo Ihre Dokumentenprozesse heute stehen
Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme. Gemeinsam mit Ihren Fachbereichen erfassen wir, wie Belege, Verträge, Personalunterlagen oder E-Mails heute in Ihr Unternehmen kommen, wer sie bearbeitet, wo sie abgelegt werden und an welchen Stellen Medienbrüche, Wartezeiten oder Suchaufwand entstehen.
Dazu gehören auch die vorhandenen Systeme: ERP-System, Finanzbuchhaltung, Fileserver und bestehende Archive. Das Ergebnis ist ein klares Bild der Ausgangslage mit priorisierten Handlungsfeldern, auf dem alle weiteren Entscheidungen aufbauen.
Steht die Wahl der Plattform noch nicht fest, setzen wir mit einer übergreifenden Enterprise Content Management Beratung an. Welche Punkte Sie vorab intern klären können, zeigt unsere Checkliste zur DMS-Einführung.
Lastenheft und Sollkonzept
Aus der Analyse leiten wir das Lastenheft ab. Es beschreibt, welche Aktenstrukturen, Workflows, Freigaberegeln und Berechtigungen Sie benötigen, welche Schnittstellen angebunden werden und welche Anforderungen aus GoBD und DSGVO zu erfüllen sind.
Das Sollkonzept zeigt, wie Ihre Prozesse nach der Einführung aussehen sollen. Damit haben Sie eine Unterlage, die intern abgestimmt werden kann und an der sich jede spätere Umsetzung messen lassen muss.
Modulauswahl auf der enaio® Plattform
Die enaio® Plattform ist modular aufgebaut. Auf Basis des Lastenhefts legen wir fest, welche Bausteine Sie wirklich brauchen, etwa revisionssichere Archivierung, Rechnungseingang, digitale Personalakte, Vertragsmanagement oder Workflow.
Ob sich das KI-Modul der enaio® Plattform, enaio® kairos, für Ihren Rechnungseingang lohnt, prüfen wir anhand Ihres Belegvolumens und Ihrer Belegarten. Wir empfehlen in der Regel einen Startbereich mit hohem Nutzen und eine schrittweise Erweiterung.
Einen Überblick über den Funktionsumfang gibt unsere Seite zur enaio® ECM-Lösung. Wie sich enaio® gegenüber anderen Plattformen positioniert, zeigt unser Vergleich von enaio® und d.velop.
Wirtschaftlichkeit und Entscheidungsvorlage
Zum Abschluss der Beratungsphase stellen wir Aufwand und Nutzen gegenüber. Grundlage sind Ihre Belegmengen, Bearbeitungszeiten und der heutige Aufwand aus der Ist-Analyse. Eine enaio Einführung amortisiert sich typischerweise innerhalb von 12 bis 18 Monaten.
Sie erhalten eine Entscheidungsvorlage mit Zielbild, Modulumfang, Projektplan und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Ob Sie danach mit AWP Consult in die Umsetzung gehen, entscheiden Sie auf dieser Grundlage. Einen Überblick über mögliche Startpunkte finden Sie bei unseren Einstiegspaketen.
Leistungen unserer enaio Beratung
Nutzen einer strukturierten Beratungsphase
Warum die Phase vor dem Projekt entscheidet
So starten Sie mit unserer enaio Beratung
Anwendungsbereich benennen
Kontaktformular ausfüllen
Rückmeldung erhalten
Fallstudien aus der Praxis
AWP Consult und enaio® im Video
Erfahrung aus vielen Branchen
Über AWP Consult
Häufige Fragen zur enaio Beratung
Antworten auf die Fragen, die Unternehmen vor dem Start eines enaio Projekts stellen.
Was leistet eine enaio Beratung vor dem Projektstart?
Eine enaio Beratung klärt, bevor investiert wird, was ein DMS in Ihrem Unternehmen leisten soll. Sie umfasst die Ist-Analyse Ihrer Dokumentenprozesse, ein Lastenheft mit den fachlichen und technischen Anforderungen, die Auswahl der passenden Module der enaio® Plattform und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Das Ergebnis ist eine Entscheidungsvorlage. Damit stimmen Sie intern ab, ob und in welchem Umfang Sie enaio einführen, und haben für die spätere Umsetzung einen klaren Maßstab.
Wie läuft die Ist-Analyse ab?
Wir sprechen mit den Fachbereichen, die täglich mit Dokumenten arbeiten, etwa Buchhaltung, Einkauf, Personal oder Vertrieb. Dabei nehmen wir auf, welche Dokumente in welchen Mengen eingehen, wie sie heute bearbeitet, freigegeben und abgelegt werden und welche Systeme beteiligt sind.
Zusätzlich sichten wir vorhandene Ablagen, Archive und Schnittstellen. Am Ende steht eine dokumentierte Ausgangslage mit den größten Zeitfressern, Medienbrüchen und Compliance-Risiken, priorisiert nach Nutzen.
Was gehört in das Lastenheft für ein enaio Projekt?
Das Lastenheft beschreibt, was die künftige Lösung leisten muss, ohne bereits die technische Umsetzung festzulegen. Dazu gehören Aktenstrukturen und Dokumentarten, Workflows mit Freigaberegeln und Vertretungen, ein Berechtigungskonzept, Aufbewahrungs- und Löschregeln, die Schnittstellen zu ERP-System und E-Mail sowie Anforderungen an Betriebsmodell, Datenschutz und Verfügbarkeit.
Ein sauberes Lastenheft ist außerdem die Basis für die Verfahrensdokumentation nach GoBD, die später parallel zur Einführung entsteht.
Wie finden wir die passenden Module der enaio® Plattform?
Die Modulauswahl folgt aus dem Lastenheft. Typische Bausteine sind revisionssichere Archivierung, Rechnungseingang, digitale Personalakte, Vertragsmanagement, E-Mail-Archivierung und Workflow. Wir prüfen, welche davon Ihren Anforderungen entsprechen und welche Sie später ergänzen können.
Wir empfehlen meist einen Startbereich mit hohem Nutzen, häufig den Rechnungseingang, und danach eine schrittweise Erweiterung. Einen Überblick über die Plattform finden Sie auf unserer Seite zu enaio®.
Klären Sie auch, ob enaio in der Cloud oder On-Premises betrieben wird?
Ja. Das Betriebsmodell gehört in die Beratungsphase, weil es Auswirkungen auf IT-Aufwand, Datenschutz und Skalierung hat. Wir vergleichen den Betrieb auf eigenen Servern, in der Cloud und hybride Varianten anhand Ihrer IT-Strategie, Ihrer internen Ressourcen und der Compliance-Anforderungen Ihrer Branche.
Bei Cloud-Varianten achten wir besonders auf den Standort der Rechenzentren und die Auftragsverarbeitung nach DSGVO.
Welche ERP-Systeme berücksichtigt das Konzept?
enaio® lässt sich an die gängigen ERP- und Buchhaltungssysteme im Mittelstand anbinden, darunter SAP, DATEV, Microsoft Dynamics 365, proALPHA und Sage. In der Beratungsphase legen wir fest, welche Daten zwischen ERP-System und enaio ausgetauscht werden, etwa Stammdaten, Bestellungen oder Buchungsinformationen, und wer im Prozess die letzte Prüfung übernimmt.
Details zu einzelnen Anbindungen finden Sie auf unseren Seiten zur SAP-Schnittstelle, zur DATEV-Integration und zur ERP-Integration.
Wie bewerten Sie die Wirtschaftlichkeit eines enaio Projekts?
Grundlage sind die Werte aus der Ist-Analyse: Belegmengen, Bearbeitungszeiten pro Vorgang, Suchaufwand, Archivfläche und Fristen wie Skonto. Diesen Werten stellen wir den erwarteten Aufwand für Einführung und Betrieb gegenüber.
In unseren Projekten amortisiert sich eine enaio Einführung typischerweise innerhalb von 12 bis 18 Monaten. Wie schnell es in Ihrem Fall geht, zeigt die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die Teil der Entscheidungsvorlage ist.
Lohnt sich das KI-Modul enaio® kairos für unseren Rechnungseingang?
Das hängt vor allem von Belegvolumen, Belegarten und Lieferantenstruktur ab. Bei gut strukturierten Standardbelegen erreicht die KI-gestützte Erkennung typischerweise 80 bis 95 Prozent. Die Durchlaufzeit von Rechnungen sinkt in Projekten häufig von 8 bis 12 Tagen auf 1 bis 2 Tage.
In der Beratungsphase prüfen wir anhand echter Beispielbelege, welche Automatisierung realistisch ist und welche Fälle weiterhin manuell geprüft werden sollten. Mehr zum KI-Modul der enaio® Plattform finden Sie auf unserer Seite zu enaio® kairos.
Wie fließen GoBD und DSGVO in das Konzept ein?
Beide Regelwerke stellen Anforderungen an Ablage, Zugriff und Löschung. Die GoBD verlangen unter anderem Unveränderbarkeit, Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit sowie den Datenzugriff bei Betriebsprüfungen als unmittelbarer Zugriff (Z1), mittelbarer Zugriff (Z2) oder Datenträgerüberlassung (Z3). Die DSGVO verlangt, personenbezogene Daten nur so lange zu speichern, wie es erforderlich ist.
Seit dem Bürokratieentlastungsgesetz IV gelten für Buchungsbelege einschließlich Rechnungen 8 Jahre Aufbewahrung, für Handels- und Geschäftsbriefe 6 Jahre und für Bücher und Jahresabschlüsse 10 Jahre. Im Konzept legen wir für jede Dokumentart fest, wie lange sie aufbewahrt, wann sie gesperrt und wann sie gelöscht wird. Mehr dazu unter GoBD-konformes DMS und DSGVO-gerechtes Dokumentenmanagement.
Welche Rolle spielt die E-Rechnung bei der Planung?
Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen können. Ab dem 1. Januar 2027 gilt die Versandpflicht für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz, ab dem 1. Januar 2028 für alle. Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind vom Versand ausgenommen.
Im Konzept legen wir deshalb fest, wie strukturierte Formate nach EN 16931 wie XRechnung und ZUGFeRD empfangen, geprüft, an das ERP-System übergeben und revisionssicher archiviert werden. Mehr dazu auf unserer Seite zur E-Rechnung.
Was sollten wir intern vorbereiten?
Hilfreich sind klar formulierte Projektziele, ein verantwortlicher Ansprechpartner im Unternehmen und die Bereitschaft der Fachbereiche, ihre Abläufe offen zu schildern. Für die Analyse brauchen wir außerdem Beispieldokumente, etwa typische Eingangsrechnungen, und Informationen zu Ihren Systemen.
Besonders wichtig ist die interne Klärung von Freigaberegeln, Zeichnungsbefugnissen und Vertretungen. Diese Punkte verzögern Projekte erfahrungsgemäß am häufigsten, wenn sie erst während der Umsetzung entschieden werden.
Wie geht es nach der Beratungsphase weiter?
Mit der Entscheidungsvorlage entscheiden Sie, ob und in welchem Umfang Sie enaio einführen. Entscheiden Sie sich für die Umsetzung, dauert ein typisches Einführungsprojekt 8 bis 16 Wochen, abhängig von Umfang, Anzahl der Anwendungsbereiche und Schnittstellen.
Die einzelnen Schritte von der Konzeption bis zum Go-live beschreibt unsere Roadmap zur DMS-Einführung. Für einen Einstieg mit klar umrissenem Umfang gibt es außerdem unsere Einstiegspakete.
Für welche Unternehmen eignet sich die enaio Beratung von AWP Consult?
AWP Consult berät vor allem mittelständische Unternehmen in der DACH-Region, die ein DMS neu einführen oder eine gewachsene Dokumentenablage modernisieren möchten. Seit 2006 haben wir über 150 Kunden begleitet, unter anderem aus Logistik, Fertigung, Handel, Energieversorgung und Immobilienwirtschaft.
Fazit
- Am Anfang steht die Analyse der bestehenden Abläufe, nicht die Produktauswahl.
- Aus der Analyse entsteht ein Konzept, das Schnittstellen und Zuständigkeiten festlegt.
- Die Schulung entscheidet darüber, ob das System im Alltag genutzt oder umgangen wird.
- Nach dem Start beginnt die eigentliche Optimierung, weil sich Schwachstellen erst im Betrieb zeigen.
Zertifizierter Partner
enaio® Partner DACH
Investitionssicherung durch zertifizierten enaio-Implementierungspartner mit 19 Jahren Projekterfahrung.
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