DMS für Speditionen im CargoLine-Verbund und anderen Stückgutnetzen
In einem Stückgutnetz entstehen Belege beim Versandpartner, im Hub und beim Empfangspartner. Ein DMS muss sie alle derselben Sendung zuordnen. Mehrere Mitglieder des CargoLine-Verbunds arbeiten mit enaio® und AWP Consult, darunter die KISSEL Spedition.
DACH-Region
aktiv seit
Standardbelegen
statt 8 bis 12 Tagen
Was enaio® in Stückgutnetzen leistet
Im Netz kommt ein Teil der Belege nicht aus dem eigenen Haus. Die folgenden Bausteine sind auf diese Lage zugeschnitten. Allgemeine Anforderungen an ein DMS für Speditionen beschreibt die Seite DMS für Speditionen.
Sendungsakte über alle Netzpartner
Auftrag, Frachtbrief, CMR, Ablieferbeleg, Schadensmeldung und Rechnung liegen in einer Akte je Sendung, verknüpft mit der Sendungsnummer aus dem TMS. Auch Belege vom Empfangspartner landen dort.
Rechnungen von Partnern und Subunternehmern
Das KI-Modul der enaio® Plattform liest Rechnungsdaten aus, bei gut strukturierten Standardbelegen mit 80 bis 95 Prozent Erkennungsrate. Der Freigabe-Workflow startet automatisch, Skontofristen bleiben im Blick.
Abrechnung zwischen Netzpartnern
Hub-Belege, Gutschriften und Abrechnungen zwischen Versand- und Empfangspartner werden der Sendung zugeordnet. So bleibt nachvollziehbar, welche Leistung zu welchem Beleg gehört.
Ablieferbelege aus dem Partnerdepot
Ablieferbelege kommen gescannt, als Foto oder als Datei aus dem Partnerdepot und werden über die Sendungsnummer zugeordnet. Reklamationen und Nachfragen lassen sich ohne Suche in Ordnern beantworten.
GoBD-konforme Archivierung
Rechnungen und andere Buchungsbelege werden 8 Jahre revisionssicher aufbewahrt, Handels- und Geschäftsbriefe 6 Jahre, Bücher und Jahresabschlüsse 10 Jahre. Bei einer Betriebsprüfung stehen die Daten für Z1, Z2 und Z3 bereit.
Digitale Fahrerakte
Führerscheinkontrolle, Fahrerkarte, ADR-Schulungsbescheinigung und Fristen für Fahrzeugprüfungen liegen in einer Akte. Wiedervorlagen erinnern rechtzeitig an jede Frist.
Was Stückgutnetze von einem DMS verlangen
Vier Punkte, die in Projekten mit Netzpartnern regelmäßig den Ausschlag geben.
Belege von Partnerdepots zuordnen
Anbindung an das TMS
Abweichungen beim Eingang erkennen
Mehrere Niederlassungen einbinden
Was sich nach der Einführung ändert
Typische Werte aus AWP-Projekten. Die konkreten Zahlen hängen von Belegvolumen und Ausgangslage ab. Die Amortisation liegt typischerweise bei 12 bis 18 Monaten. Wie alle Belege einer Sendung in einer Akte zusammenlaufen, zeigt die digitale Speditionsakte.
| Bereich | Vorher | Nachher | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Durchlaufzeit je Eingangsrechnung | 8 bis 12 Tage | 1 bis 2 Tage | Freigabe im Workflow |
| Erfassung von Rechnungsdaten | Manuelle Eingabe | 80 bis 95 Prozent automatisch erkannt bei Standardbelegen | Weniger Abtippen |
| Ablieferbelege finden | Ordner und Laufwerke je Standort | Aufruf aus dem TMS-Auftrag | Eine Akte je Sendung |
| Belege von Netzpartnern | Ablage nach Eingangskanal | Zuordnung über Sendungsnummer | Klärungsliste statt Sammelordner |
| Betriebsprüfung | Belege aus mehreren Ablagen zusammensuchen | Datenzugriff Z1, Z2 und Z3 aus einem System | GoBD-konform |
So startet ein Projekt im Stückgutnetz
Statt alle Niederlassungen auf einmal umzustellen, beginnt das Projekt an einem Standort oder mit einem Prozess. Erst wenn dieser stabil läuft, folgen die nächsten Schritte.
- Prozessaufnahme mit Blick auf alle Belegwege im Netz
- Klarer Projektumfang vor Vertragsunterzeichnung
- Einstieg mit einem Pilotstandort oder einem Prozess
- Abnahme jeder Phase anhand vereinbarter Ergebnisse
- Betreuung durch AWP Consult nach dem Go-live
Vom Pilotstandort zum Netzbetrieb
Belegwege aufnehmen
Akte und Anbindung
Pilotstandort
Go-live und Ausbau
Stimmen aus der Logistik
Die Belegprüfung erfolgt nun digital. Der Aufwand konnte erheblich reduziert werden.
Komplexe Dokumentenprozesse vollständig digitalisiert. AWP Consult hat genau das umgesetzt was wir brauchen.
AWP Consult: enaio® Partner für Logistik und Spedition
Die AWP Consult GmbH aus Dietzenbach bei Frankfurt begleitet seit 2006 Unternehmen bei der Einführung von enaio®, in Logistik, Industrie, Wohlfahrt und Dienstleistung. Als zertifizierter enaio® Partner betreut AWP Consult über 150 Kunden in der DACH-Region.
In der Logistik reicht das Spektrum von Speditionen mit einem Standort bis zu Unternehmensgruppen mit mehreren Niederlassungen, darunter Mitglieder des CargoLine-Verbunds.
Häufige Fragen
Hat AWP Consult Erfahrung mit Speditionen im CargoLine-Verbund?
Funktioniert enaio® mit dem TMS unserer Spedition?
Wie werden Belege von Netzpartnern der richtigen Sendung zugeordnet?
Wie lange dauert die Einführung bei mehreren Niederlassungen?
Welche ERP- und Buchhaltungssysteme lassen sich anbinden?
Wie lange müssen Rechnungen und Speditionsbelege aufbewahrt werden?
Was ändert die E-Rechnung für Rechnungen von Subunternehmern?
Womit startet ein Projekt sinnvoll?
CargoLine ist eine Marke der CargoLine GmbH. Diese Seite beschreibt Leistungen der AWP Consult GmbH für Speditionen in Stückgutnetzen und ist kein Angebot der CargoLine GmbH.
Erstgespräch für Speditionen im Stückgutnetz
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