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DMS für Speditionen im CargoLine-Verbund und anderen Stückgutnetzen

In einem Stückgutnetz entstehen Belege beim Versandpartner, im Hub und beim Empfangspartner. Ein DMS muss sie alle derselben Sendung zuordnen. Mehrere Mitglieder des CargoLine-Verbunds arbeiten mit enaio® und AWP Consult, darunter die KISSEL Spedition.

Praxis aus Stückgutnetzen
Kunden im CargoLine-Verbund
Darunter die KISSEL Spedition
Eine Akte je Sendung
Belege von Versand- und Empfangspartner an einem Ort
Anbindung an Ihr TMS
Integrationsweg je System im Projekt geklärt
Partner- und Subunternehmerrechnungen
Prüfung und Freigabe im Workflow
Seit 2006 im Dokumentenmanagement
Über 150 Kunden in der DACH-Region
Zertifizierter enaio® Partner
Dietzenbach bei Frankfurt
GoBD-konform und DSGVO-gerecht
150+
Kunden in der
DACH-Region
2006
Im Dokumentenmanagement
aktiv seit
80 bis 95%
KI-Erkennungsrate bei
Standardbelegen
1 bis 2Tage
Durchlaufzeit je Rechnung
statt 8 bis 12 Tagen

Was enaio® in Stückgutnetzen leistet

Im Netz kommt ein Teil der Belege nicht aus dem eigenen Haus. Die folgenden Bausteine sind auf diese Lage zugeschnitten. Allgemeine Anforderungen an ein DMS für Speditionen beschreibt die Seite DMS für Speditionen.

01

Sendungsakte über alle Netzpartner

Auftrag, Frachtbrief, CMR, Ablieferbeleg, Schadensmeldung und Rechnung liegen in einer Akte je Sendung, verknüpft mit der Sendungsnummer aus dem TMS. Auch Belege vom Empfangspartner landen dort.

02

Rechnungen von Partnern und Subunternehmern

Das KI-Modul der enaio® Plattform liest Rechnungsdaten aus, bei gut strukturierten Standardbelegen mit 80 bis 95 Prozent Erkennungsrate. Der Freigabe-Workflow startet automatisch, Skontofristen bleiben im Blick.

03

Abrechnung zwischen Netzpartnern

Hub-Belege, Gutschriften und Abrechnungen zwischen Versand- und Empfangspartner werden der Sendung zugeordnet. So bleibt nachvollziehbar, welche Leistung zu welchem Beleg gehört.

04

Ablieferbelege aus dem Partnerdepot

Ablieferbelege kommen gescannt, als Foto oder als Datei aus dem Partnerdepot und werden über die Sendungsnummer zugeordnet. Reklamationen und Nachfragen lassen sich ohne Suche in Ordnern beantworten.

05

GoBD-konforme Archivierung

Rechnungen und andere Buchungsbelege werden 8 Jahre revisionssicher aufbewahrt, Handels- und Geschäftsbriefe 6 Jahre, Bücher und Jahresabschlüsse 10 Jahre. Bei einer Betriebsprüfung stehen die Daten für Z1, Z2 und Z3 bereit.

06

Digitale Fahrerakte

Führerscheinkontrolle, Fahrerkarte, ADR-Schulungsbescheinigung und Fristen für Fahrzeugprüfungen liegen in einer Akte. Wiedervorlagen erinnern rechtzeitig an jede Frist.

Lager und Umschlag in der Stückgutlogistik
150+
Kunden in der DACH-Region

Was Stückgutnetze von einem DMS verlangen

Vier Punkte, die in Projekten mit Netzpartnern regelmäßig den Ausschlag geben.

Belege von Partnerdepots zuordnen

Belege aus dem Netz folgen keinem einheitlichen Aufbau. enaio® liest sie aus, egal ob sie per E-Mail, Scan oder Upload eingehen, und ordnet sie über Sendungs- oder Auftragsnummer der richtigen Akte zu. Was sich nicht eindeutig zuordnen lässt, landet in einer Klärungsliste statt in einem Sammelordner.

Anbindung an das TMS

Disponenten öffnen die Dokumentenakte direkt aus dem TMS-Auftrag. Welcher Integrationsweg passt, hängt vom eingesetzten System ab. Ob eine Standardschnittstelle genügt oder eine projektspezifische Anbindung nötig ist, klären wir im Erstgespräch.

Abweichungen beim Eingang erkennen

Stimmen Gewicht, Packstücke oder Leistung auf dem Beleg nicht mit dem Auftrag überein, sollte das beim Eingang auffallen und nicht erst bei der Abrechnung mit dem Netzpartner. Der Workflow leitet solche Fälle direkt an die zuständige Stelle weiter.

Mehrere Niederlassungen einbinden

Viele Netzpartner arbeiten an mehreren Standorten. Bewährt hat sich ein Pilotstandort, danach folgen die weiteren Niederlassungen mit derselben Aktenstruktur und denselben Rollen. AWP Consult hat Projekte mit mehreren Niederlassungen umgesetzt.

Was sich nach der Einführung ändert

Typische Werte aus AWP-Projekten. Die konkreten Zahlen hängen von Belegvolumen und Ausgangslage ab. Die Amortisation liegt typischerweise bei 12 bis 18 Monaten. Wie alle Belege einer Sendung in einer Akte zusammenlaufen, zeigt die digitale Speditionsakte.

Bereich Vorher Nachher Ergebnis
Durchlaufzeit je Eingangsrechnung 8 bis 12 Tage 1 bis 2 Tage Freigabe im Workflow
Erfassung von Rechnungsdaten Manuelle Eingabe 80 bis 95 Prozent automatisch erkannt bei Standardbelegen Weniger Abtippen
Ablieferbelege finden Ordner und Laufwerke je Standort Aufruf aus dem TMS-Auftrag Eine Akte je Sendung
Belege von Netzpartnern Ablage nach Eingangskanal Zuordnung über Sendungsnummer Klärungsliste statt Sammelordner
Betriebsprüfung Belege aus mehreren Ablagen zusammensuchen Datenzugriff Z1, Z2 und Z3 aus einem System GoBD-konform

So startet ein Projekt im Stückgutnetz

Statt alle Niederlassungen auf einmal umzustellen, beginnt das Projekt an einem Standort oder mit einem Prozess. Erst wenn dieser stabil läuft, folgen die nächsten Schritte.

  • Prozessaufnahme mit Blick auf alle Belegwege im Netz
  • Klarer Projektumfang vor Vertragsunterzeichnung
  • Einstieg mit einem Pilotstandort oder einem Prozess
  • Abnahme jeder Phase anhand vereinbarter Ergebnisse
  • Betreuung durch AWP Consult nach dem Go-live
Warenlager einer Spedition
8 bis 16
Wochen typische Projektdauer

Vom Pilotstandort zum Netzbetrieb

Woche 1 bis 3

Belegwege aufnehmen

Welche Belege kommen von Kunden, Partnerdepots, Hub und Subunternehmern, und wo liegen sie heute?
Woche 4 bis 8

Akte und Anbindung

Sendungsakte, Berechtigungen, Workflows und Anbindung an TMS und ERP-System.
Woche 9 bis 12

Pilotstandort

Test mit echten Sendungen, Abnahme und Schulung nach Rollen.
Woche 13 bis 16

Go-live und Ausbau

Produktivstart, Kennzahlen messen, weitere Niederlassungen anschließen.

Stimmen aus der Logistik

Die Belegprüfung erfolgt nun digital. Der Aufwand konnte erheblich reduziert werden.

KISSEL Spedition GmbH
CargoLine-Mitglied

Komplexe Dokumentenprozesse vollständig digitalisiert. AWP Consult hat genau das umgesetzt was wir brauchen.

ZUFALL logistics group
10 Standorte Deutschland
Logistik im Stückgutverkehr
150+
Kunden in der DACH-Region

2006
Im Dokumentenmanagement seit

AWP Consult: enaio® Partner für Logistik und Spedition

Die AWP Consult GmbH aus Dietzenbach bei Frankfurt begleitet seit 2006 Unternehmen bei der Einführung von enaio®, in Logistik, Industrie, Wohlfahrt und Dienstleistung. Als zertifizierter enaio® Partner betreut AWP Consult über 150 Kunden in der DACH-Region.

In der Logistik reicht das Spektrum von Speditionen mit einem Standort bis zu Unternehmensgruppen mit mehreren Niederlassungen, darunter Mitglieder des CargoLine-Verbunds.

Häufige Fragen

Hat AWP Consult Erfahrung mit Speditionen im CargoLine-Verbund?

Ja. Mehrere Mitglieder des CargoLine-Verbunds sind Kunden von AWP Consult, darunter die KISSEL Spedition. Die Projekte betreffen typische Anforderungen von Stückgutnetzen wie Belege aus Partnerdepots, Hub-Kommunikation und Abrechnungen zwischen Netzpartnern. Einen Überblick über unsere Projekte in Transport und Lager gibt die Seite enaio® für Logistik und Transport.

Funktioniert enaio® mit dem TMS unserer Spedition?

Das hängt vom eingesetzten TMS ab. enaio® bietet offene Schnittstellen. Ob eine Standardanbindung genügt oder eine projektspezifische Lösung nötig ist, klären wir im Erstgespräch anhand Ihres Systems und seiner Schnittstellen. Diese Prüfung ist Teil der enaio® Beratung vor dem Projekt.

Wie werden Belege von Netzpartnern der richtigen Sendung zugeordnet?

Über die Sendungs- oder Auftragsnummer. Belege, die per E-Mail, Scan oder Upload eingehen, werden ausgelesen und der passenden Sendungsakte zugeordnet. Lässt sich ein Beleg nicht eindeutig zuordnen, landet er in einer Klärungsliste statt in einem Sammelordner.

Wie lange dauert die Einführung bei mehreren Niederlassungen?

Für den ersten Standort typischerweise 8 bis 16 Wochen. Weitere Niederlassungen folgen danach schrittweise mit derselben Aktenstruktur, sodass der Aufwand je Standort sinkt.

Welche ERP- und Buchhaltungssysteme lassen sich anbinden?

AWP Consult bindet enaio® an SAP, DATEV, Microsoft Dynamics 365, proALPHA, Sage und weitere Systeme an. Freigegebene Rechnungen werden mit den Buchungsdaten übergeben.

Wie lange müssen Rechnungen und Speditionsbelege aufbewahrt werden?

Seit dem Bürokratieentlastungsgesetz IV gelten für Buchungsbelege wie Rechnungen 8 Jahre, für Handels- und Geschäftsbriefe 6 Jahre und für Bücher und Jahresabschlüsse 10 Jahre. enaio® hinterlegt die Fristen je Dokumentart und überwacht sie automatisch.

Was ändert die E-Rechnung für Rechnungen von Subunternehmern?

Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen können. Die Versandpflicht gilt ab dem 1. Januar 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz und ab dem 1. Januar 2028 für alle, Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind vom Versand ausgenommen. enaio® verarbeitet XRechnung und ZUGFeRD nach EN 16931 im selben Workflow wie Papier- und PDF-Rechnungen.

Womit startet ein Projekt sinnvoll?

Mit einem klar abgegrenzten Prozess, häufig dem Rechnungseingang für Partner- und Subunternehmerrechnungen oder der Ablage der Ablieferbelege. Läuft dieser Prozess stabil, folgen Sendungsakte, Fahrerakte und weitere Standorte.

CargoLine ist eine Marke der CargoLine GmbH. Diese Seite beschreibt Leistungen der AWP Consult GmbH für Speditionen in Stückgutnetzen und ist kein Angebot der CargoLine GmbH.

Erstgespräch für Speditionen im Stückgutnetz

Sprechen Sie mit AWP Consult in Dietzenbach über Ihre Belegwege zwischen Depot, Hub und Netzpartnern.

Erstgespräch anfragen
Unverbindliches Erstgespräch

Fazit

In einem Stückgutnetz entstehen Belege nicht nur im eigenen Haus, sondern bei jedem Partner entlang der Sendung. Damit steigt die Zahl der Formate und Absender deutlich. Entscheidend ist, dass jeder eingehende Beleg der richtigen Sendung zugeordnet wird, unabhängig davon, woher er kommt.
  • Belege aus dem Partnernetz folgen keinem einheitlichen Aufbau und müssen trotzdem zugeordnet werden.
  • Die Verknüpfung mit dem Transportmanagementsystem ist die Grundlage dafür.
  • Abweichungen zwischen Auftrag und Beleg sollten beim Eingang auffallen, nicht bei der Abrechnung.
  • Für Nachweise zählt die durchgehende Kette bis zum Zustellbeleg.
Ihr zertifizierter Partner für revisionssicheres Dokumentenmanagement, ECM und DMS im DACH-Raum seit 2006.
150+ REFERENZKunden IM DACH RAUM SEIT 2006
250+ abgeschlossene Projekte SEit 2006
Durchschnittlich 12–18 Monate Amortisation bei +40 Unternehmen

Zertifizierter Partner

enaio® Partner DACH

Investitionssicherung durch zertifizierten enaio-Implementierungspartner mit 19 Jahren Projekterfahrung.

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